Berlin - Rund 150 000 Studierende in Deutschland haben 2015 in Neben- und Gelegenheitsjobs weniger als 8,50 Euro pro Stunde erhalten. Besonders häufig bekamen angehende Akademiker in den östlichen Bundesländern mit Ausnahme Brandenburgs sowie in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein für ihre Tätigkeiten Entgelte unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns. Dabei sind Frauen von gesetzeswidrigen Stundenlöhnen deutlich häufiger betroffen als Männer. Dies geht aus einer Umfrage des auf Studentenvermittlung spezialisierten Zeitarbeitsunternehmens Studitemps hervor, an der im Sommersemester 2015 deutschlandweit rund 50 000 Hochschülerinnen und Hochschülern für die Studienreihe „Fachkraft 2020“ teilnahmen.

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