Auch Kleinvieh macht Mist: Auch zwei oder fünf Euro zu sparen, kann auf ein größeres Ziel einzahlen.
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BerlinDen Wunsch nach mehr Geld zur freien Verfügung hat fast jeder. Die Möglichkeit, im Alltag Geld zu sparen, sehen aber nur die Wenigsten. Dabei muss man nicht monatlich einen festen Betrag beiseitelegen. Es fällt viel leichter, im Alltag nebenbei zu sparen. Dafür bieten sich drei Methoden besonders an. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich den nächsten Urlaub nebenbei ersparen.

Kleingeld ins Sparschwein

Tipp eins entlastet gleich in mehrfacher Hinsicht. Abends steckt man sein Kleingeld, dass man über den Tag hinweg als Wechselgeld bekommen hat, ins Sparschwein. Automatisch ist man weniger verleitet, Kleinigkeiten zu kaufen. Der Kaffee beim Bäcker um die Ecke – auf den kann man morgens eher verzichten, wenn man dafür einen Schein anreißen muss. Außerdem hat man weniger zu tragen, denn Kleingeld wiegt bekanntlich mehr als Papier. Und man spart nebenbei – zum Beispiel für die Kinder, den Urlaub oder eine größere Anschaffung.

Ist das Schwein voll, wird gezählt und das Geld auf die Bank gebracht. In der abgespeckten Variante legt man nur die kleinen Münzen unter einem Euro zur Seite. Auch das kann sich auf Dauer richtig lohnen.

5-Euro-Trick

Mit dem 5-Euro-Trick lassen Sie den Zufall entscheiden, wie viel Geld sie beiseitelegen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Immer, wenn Sie als Wechselgeld einen 5-Euro-Schein bekommen, wandert dieser automatisch zunächst in ein separates Fach im Portemonnaie und später dann in eine Geldkassette oder das Sparschwein. Haben Sie zum Beispiel 20 Scheine gesammelt, bringen Sie das Geld auf ein Konto.

Aber nicht schummeln: Wer immer nur mit der Karte bezahlt, wird mit dieser Methode wenig zusammensparen. Das gilt für den Kleingeld-Tipp aber natürlich auch.

Übrigens: Wem 5 Euro-Scheine zu sehr schmerzen, wenn sie in der Haushaltskasse plötzlich fehlen, macht dasselbe mit Zwei-Euro-Münzen. Denn auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist.

52-Wochen-Challenge

Mit der 52-Wochen-Challenge haben Sie von Anfang an im Blick, welches hübsche Sümmchen Sie erwartet, wenn Sie durchhalten: 1378 Euro kommen im Jahr zusammen. Und so geht’s: Von Woche zu Woche steigern Sie den Betrag, den Sie zur Seite legen. Kommt in Woche eins des neuen Jahres noch ein Euro ins Sparschwein, sind es in Woche zwei schon zwei Euro, in Woche drei bereits drei Euro und so weiter. In der letzten Woche des Jahres legen Sie 52 Euro zur Seite. Zu Silvester schlachten Sie dann ein Schwein mit 1378 Euro im Bauch. Nicht schlecht!

Da die Belastung bei der 52-Wochen-Challenge gerade zum Jahresende, wenn auch der Einkauf der Weihnachtsgeschenke ansteht, deutlich zunimmt, kann man die Methode auch modifizieren. Wechseln Sie zwischen kleinen und großen Beträgen. Woche eins – 1 Euro, Woche zwei – 52 Euro, Woche drei – 2 Euro, Woche vier 51 Euro. Und so weiter. Wichtig: Erstellen Sie sich einen Plan, um die Übersicht nicht zu verlieren.