Berlin - Mobilität steht nicht nur für Aktivität und Veränderungswillen einer Gesellschaft, sondern auch für Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe. Der Satz stammt von Dieter Sarreither, der seit dem 2. Oktober Präsident des Statistischen Bundesamts ist und als solcher am Mittwoch das Statistische Jahrbuch 2015 vorgestellt hat. Das fast 700 Seiten starke Werk enthält Daten zu praktisch allem, was sich in Zahlen fassen lässt: Von der Länge deutscher Wasserstraßen über das Alter gebärender Mütter bis zur Höhe der durchschnittlichen Bruttoverdienste nach Bundesländern.

Es enthält aber auch jede Menge Angaben zur Mobilität, die die Statistiker diesmal als Schwerpunktthema ausgewählt haben: Pendler, Verkehrstote, entzogene Führerscheine, zugelassene Autos in Zahlen, Tabellen und Grafiken, mal unterhaltsam, mal staubtrocken – und mitunter richtig spannend. Denn viele Daten zur Mobilität geben Auskunft über die soziale und wirtschaftliche Situation der Menschen in Deutschland. Zumal es nicht allein um räumliche, sondern auch um soziale Mobilität geht, also etwa die Möglichkeit des gesellschaftlichen Aufstiegs.

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