Berlin - Auf dem Arbeitsmarkt haben Menschen mit Migrationshintergrund weniger Chancen als die Konkurrenz ohne ausländische Wurzeln – das ist bekannt. Die Wahrscheinlichkeit, den begehrten Job zu bekommen, hängt jedoch auch davon ab, welche Wurzeln man hat. Das zeigt eine neue Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Menschen mit europäischem oder ostasiatischem Migrationshintergrund haben demnach kaum Nachteile. Dagegen sind Bewerberinnen und Bewerber mit Wurzeln in Afrika oder muslimischen Ländern – also auch viele Flüchtlinge – erheblicher Arbeitsmarktdiskriminierung ausgesetzt. Den Grund für die Diskriminierung glauben die Forscher des WZB in der kulturellen Distanz gefunden zu haben.

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