Als Steve Jobs Anfang 2010 das iPad präsentierte, war die Welt bei Apple noch in Ordnung. Jobs betrat einen abgedunkelten Raum mit einem riesigen Monitor, über Turnschuhen trug er ein schlichtes schwarzes Hemd. „Das Problem ist: Notebooks sind überhaupt nicht besser“, sagt er in einem Youtube-Video. „Sie sind langsam, sie haben schlechte Displays.“ Einen Moment lang genießt er den Applaus, dann zieht Jobs das neue Wunderding hervor.

Das iPad war ein klassischer Apple-Coup: lang erwartet, innovativ, besser als die Produkte der Konkurrenz. Teurer auch, aber bei Apple waren die Kunden immer bereit, mehr zu zahlen. Wegen der Optik, und weil es sich um fast schon religiös aufgeladene Statusprodukte handelte. Apple schuf den Porsche fürs Volk, ein Ding, das im Café neugierige Blicke auf sich zog.

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