Berlin - Die Riester-Rente steht seit längerem in der Kritik. Zu teuer und zu intransparent seien die Policen, lautet eine weitverbreitete Kritik. Nun prangern drei Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Freien Universität Berlin mit einer umfangreichen Studie einen weiteren, sozialpolitisch höchst bedenklichen Makel an: Von der staatlichen Förderung profitieren nach ihrer Erhebung vor allem Gutverdiener: „Fast 40 Prozent des gesamten Fördervolumens kommen dem einkommensstärksten Fünftel der Bevölkerung zugute“, moniert der Wirtschaftsprofessor Giacomo Corneo. Die Bundesregierung widerspricht. Aber Grünen-Rentenexperte Markus Kurth ist überzeugt: „Die geförderte private Altersvorsorge funktioniert nicht wie gedacht.“

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