Berlin - Wer einmal selbst im Krankenhaus lag, kennt das Problem aus eigener Anschauung:  Bis zu 40 Patienten muss ein Pfleger im Nachtdienst allein  betreuen. Auch am Tag sind die Mitarbeiter im Dauerstress. Das ist die Folge eines langjährigen Personalabbaus in der Kliniken zur Gewinnoptimierung. Die große Koalition hat beschlossen, die Einstellung und die bessere Bezahlung von Pflegekräften zu erleichtern. Flankierend dazu will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)  nun den Kliniken erstmals konkrete Vorgaben machen, wie viel Pflegepersonal mindestens für die Patienten da sein muss. Das geht aus dem überarbeiteten Entwurf für das sogenannte Pflegepersonal-Stärkungsgesetz hervor, der dieser Zeitung vorliegt.

Um festzustellen, ob ein Krankenhaus genügend Pflegepersonal beschäftigt, soll nach der neuen Methode in jeder Klinik die Zahl der Beschäftigten in der Pflege mit dem anfallenden Pflegeaufwand ins Verhältnis gesetzt werden. Letzterer ist unter anderem davon abhängig, wie viele Patienten mit welchen Krankheiten behandelt werden.

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