China will sich weniger abhängig vom Rest der Welt machen. Angesichts des Handels- und Technologiekrieges mit den USA und des globalen Konjunkturabschwungs durch die Corona-Pandemie soll der neue Fünf-Jahres-Plan das Land selbstständiger machen. Die seit langem bedeutendste Neuausrichtung der zweitgrößten Volkswirtschaft brachte die Führungselite der Kommunistischen Partei zum Abschluss viertägiger Beratungen am Donnerstag in Peking auf den Weg.

Auf dem Plenum des Zentralkomitees hatte Staats- und Parteichef Xi Jinping zuvor die Empfehlungen erläutert, wie Staatsmedien berichteten.  Er verfolgt die Strategie der „dualen Kreisläufe“, die zwar weiter die Öffnung Chinas betonen, aber die Förderung des heimischen Marktes als Hauptmotor und der eigenen Innovation für eine größere Unabhängigkeit hervorheben. Experten sprachen von einer „wesentlichen Wende in Chinas Wirtschaftspolitik“, die als Antwort auf den Druck der USA und Anti-Globalisierungs-Trends erklärt wurde.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.