Ein Arbeiter auf der Nord Stream 2-Baustelle bei Kingisepp, in der Oblast Leningrad. 
Foto: REUTERS/Anton Vaganov

Der Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft fordert eine harte Haltung der EU gegenüber den USA im Fall von Nord Stream 2. Die US-Administration hatte überraschend die Sanktionen gegen Unternehmen verschärft, die mit der Ostsee-Pipeline Geschäfte machen. Die Grundlage ist der „Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act“ (CAATSA). Dieses Gesetz sieht vor, dass die USA aus außen- oder wirtschaftspolitischen Gründen Sanktionen gegen Unternehmen verhängen können. Bisher war die Anwendung von CAATSA auf Nord Stream 2 nicht vorgenommen worden, Nun aber hat die Trump-Administration mitgeteilt, dass die Strafmaßnahmen auf alle Unternehmen angewendet werden sollen, die mit Nord Stream 2 zusammenarbeiten. Michael Harms, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, sagte der Berliner Zeitung: „Die Sanktionen haben eindeutig eine neue Qualität. Wir haben kein Verständnis für das plötzliche Scharfstellen von CAATSA durch die US-Administration.“

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