Mit dem aktuellen Wahlergebnis ist zu erwarten, dass der neue deutsche Bundeskanzler in jedem Fall von einer transatlantischen Allianz umrahmt werden wird: Die Grünen haben mit Joschka Fischer gezeigt, dass ein einstiger Straßenkämpfer zu einem Geschäftspartner einer früheren US-Außenministerin werden kann, selbst wenn diese, wie Madeleine Albright, eine Hardlinerin ist. Die Grünen haben ihre Friedensträume hinter die Realpolitik zurückgestellt. Harte Russland-Kritik wie jene von Marie-Luise Beck oder Rebecca Harms, die dafür sogar von Moskau mit Einreisverboten belegt wurden, und eine konsequente Ablehnung der Pipeline Nord Stream 2 sind Merkmal der grünen Außenpolitik. Annalena Baerbock hatte der FAZ gesagt: „Ich halte diese Pipeline nach wie vor für falsch, aus klimapolitischen Gründen, aber vor allem auch geostrategisch.“

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