Ein Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Betriebes schweißt eine Naht an einem Werkstück. (Symbolbild)
Foto: Carsten Rehder/dpa

Düsseldorf - Unter dem Druck der Corona-Krise haben Arbeitgeber und Gewerkschaft der Metall- und Elektroindustrie einen schnellen Tarifabschluss erzielt. Die in Nordrhein-Westfalen geschlossene Pilotvereinbarung sieht vor, die Löhne in diesem Jahr nicht mehr zu erhöhen. Arbeitnehmer mit kleinen Kindern erhalten zusätzliche freie Tage, für Kurzarbeiter soll es Ausgleichszahlungen geben. Dazu sollen die Unternehmen in Solidarfonds einzahlen, über deren Verteilung dann in den Betrieben entschieden wird, wie die IG Metall und der Unternehmerverband Metall NRW am Freitag mitteilten.

Mit der Einigung in NRW sind die regionalen Verhandlungen für die rund 4 Millionen Beschäftigten der Branche bundesweit faktisch bis zum Jahresende ausgesetzt worden. Der Präsident von Gesamtmetall, Rainer Dulger, lobte den Not-Abschluss als «Zeichen der Vernunft». Es könnten keine Tarifverhandlungen «nach dem üblichen Muster» geführt werden.

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