Renovierte Bauten vom Dokumentationszentrum Prora aus der NS-Zeit.
Foto: Matthias Koch/imago images

Berlin - Ob Urlaub in einer gigantomanischen, von den Nazis errichteten Feriensiedlung entspannend sein kann? Wenn man sich die Internetseite des Projektbetreuers anschaut, der die restaurierten Ferienwohnungen in den Blöcken anbietet, stößt man auf einige Superlative und Schwärmereien. „Schönste“, „weitläufige“, „feine“, „exklusive“ und „moderne“ sind nur einige der gewählten Adjektive. Die Lage dieser Mega-Hotelanlage am Proraer Wiek auf Rügen ist zweifellos schön. Zwölf Kilometer lang ist der Sandstrand an Rügens Ostküste, das klare Meerwasser scheint türkis. Doch Heimeligkeit wird sich mit Blick auf ein 4,5 Kilometer langes Gebäude kaum einstellen.

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