Wenn es um die Finanzierung von Straßenbauprojekten durch private Konsortien geht, kommt Alexander Dobrindt geradezu ins Schwärmen. Die öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP) seien ein immer wichtiger werdender Teil der Infrastrukturpolitik, schließlich könnten die Vorhaben durch die Beteiligung von Bau- oder Finanzkonzernen schneller realisiert werden, betont der Verkehrsminister immer wieder.

Dabei hat der Bundesrechnungshof in einem Gutachten nachgewiesen, dass diese Methode den Steuerzahler oft teurer kommt als eine konventionelle Finanzierung durch den Staat. Dobrindt hält hingegen unbeirrt an ÖPP fest und ignoriert die Kritik einfach. Doch nun zieht der Bundestag die Reißleine. Auch die Abgeordneten der großen Koalition wollen vom Minister Aufklärung verlangen.

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