In Europa wächst noch lange nicht zusammen, was zusammen gehört. Im Gegenteil: Nimmt man den Ausbau der Schienenwege zwischen West- und Osteuropa, dann ist der Kontinent seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 23 Jahren eher auseinander gedriftet. Darauf machten mehrere Europa-Abgeordnete am Mittwoch aufmerksam. „Die Bahnverbindungen zwischen Deutschland und Polen sind heute sogar schlechter als zu Zeiten des Kalten Krieges“, berichtete der Grünen-Verkehrsexperte Michael Cramer. Tatsächlich gab es 1972 täglich 18 Zugpaare im Fernverkehr zwischen beiden Ländern, heute sind es sechs. Einzig die Strecke zwischen Berlin und Warschau wurde ausgebaut, ansonsten gibt es noch jede Menge Lücken.

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