Berlin - Namhafte Hersteller von Naturkosmetika und Bio-Lebensmitteln sehen die Versorgung mit  unbelasteten Rohstoffen  aus deutschen Anbaugebieten  gefährdet. Anlass ist der ungewollte Übertrag giftiger Pflanzenschutzmittel  aus der konventionellen Landwirtschaft, die über große Entfernungen  hinweg ökologische Anbauflächen verunreinigen können. In einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) fordern Bio-Anbieter wie Weleda, Sonnentor  und Herbaria Sofortmaßnahmen gegen den unerwünschten Ferntransport der Unkrautvernichtungsmittel  Pendimethalin und Prosulfocarb.  „Für uns Biounternehmer sind Pestizidbelastungen durch Ferntransport unannehmbare Auswirkungen, die unserer Existenz  gefährden“,  heißt es in dem Schreiben, das dieser Zeitung vorliegt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.