Berlin - Glyphosat ist weltweit das Unkrautvernichtungsmittel Nummer eins. Mindestens 750.000 Tonnen des Pflanzengifts werden jährlich auf Ackerflächen und Obstplantagen, im Gemüseanbau und in der Forstwirtschaft, auf öffentlichen Grünflächen und in privaten Gärten versprüht. Das vom US-Agrar-Konzern Monsanto entwickelte Mittel ist bereits seit 1974 auf dem Markt und galt lange als unbedenklich. In jüngerer Vergangenheit ist die Substanz allerdings immer stärker als Auslöser schwerwiegender Erkrankungen in Verdacht geraten. Erst im März stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Auch Schädigungen des Erbguts sind laut IARC nicht auszuschließen.

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