Medikamente mit einem riesigen Umsatzvolumen werden in der Pharmabranche gern mit dem Beinamen Blockbuster geschmückt. Wer ein solches Medikament sein Eigen nennen darf, kann sich glücklich schätzen. Denn Präparate wie Betaferon von Bayer oder Viagra von Pfizer stehen für Einnahmen in Milliardenhöhe. Allein das Multiple-Sklerose-Mittel Copaxone vom israelischen Hersteller Teva, der Nummer zehn auf dem weltweiten Pharmamarkt, ist für rund 50 Prozent des Konzerngewinns verantwortlich. Das Problem: Solange die Medikamente patentiert sind, können die Firmen sorgenlos kassieren. Das Patent des Teva-Blockbusters Copaxone jedoch verliert spätestens 2015 seinen Patentschutz in dem wichtigen US-amerikanischen Markt. Noch schlimmer: Nachdem ein US-Gericht mehrere Patente außer Kraft setzen ließ, muss Teva schon im nächsten Jahr mit ersten billigen Nachahmer-Präparaten und entsprechenden Gewinneinbrüchen rechnen.

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