Berlin - Trinkhalme, Kaffeebecher, Styroporboxen – viele Produkte aus Kunststoff sollen ab diesem Sonnabend der Vergangenheit angehören. Im vergangenen Sommer vom Bundeskabinett beschlossen, folgt die Bundesregierung mit dieser Verordnung der EU-Richtlinie von 2019 „über die Verringerung der Auswirkungen bestimmter Kunststoffprodukte auf die Umwelt“. Der dritte Juli ist für alle Mitgliedstaaten die Frist zur Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht.

Die Verordnung gliedert sich in zwei Teile. Erstens dürfen Hersteller ab dem kommenden Freitag keine Einwegprodukte aus Kunststoff, wie Besteck, Rührstäbchen, Teller, Luftballonstäbe und Wattestäbchen aus Plastik, mehr produzieren. To-go-Becher und Lebensmittelbehälter aus geschäumtem Polystrol, sogenanntem Styropor, sind ebenfalls verboten. Restaurants und Händler dürfen ihre Vorräte allerdings noch verkaufen.

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