Gold gegen Bares.
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dpa/Fredrik von Erichsen

BerlinEs ist eine Sache von Minuten: Ein Mann legt eine Goldkette auf den Tresen. Die Dame ihm gegenüber nimmt sie in die Hand, sucht mit der Lupe nach einer Prägemarke. Dann legt sie die Kette auf eine Waage und sagt, dass sie ihm dafür 630 Euro geben könne. Kurzes Zögern, dann willigt der Mann ein und bekommt das Geld sowie einen Pfandschein. Fertig.

Auf legalem Wege ist Bargeld nach wie vor nirgendwo schneller und unkomplizierter zu bekommen als in einem Pfandhaus. Es gilt als das älteste Banksystem der Welt und hat sich zudem als extrem krisenrobust erwiesen. Nicht einmal die Niedrigzinspolitik, die seit Jahren den traditionellen Banken das Leben schwer macht, konnte Pfandleihen etwas anhaben. Nun stellt die Corona-Pandemie das Pfandkreditwesen jedoch auf eine harte Probe.

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