Itzehoe - Eklat auf der Gläubigerversammlung des insolventen Windparkbetreibers Prokon: Das Amtsgericht Itzehoe schloss nach Darstellung mehrerer Anwälte und der Deutschen Schutzvereinigigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Dienstag rund 15.000 Gläubiger von der Ausübung ihrer Stimmrechte aus. Das ist ein Fünftel der Anleger, die Prokon in der Hoffnung auf hohe Renditen Genussrechtskapital zur Verfügung gestellt hatten. DSW-Vize Klaus Nieding sagte, das Gericht sei seinem Antrag gefolgt, wonach die Übertragung von Stimmrechten an einen Vertrauten von Prokon-Gründer Carsten Rodbertus gegen Insolvenzrecht verstoße. Anwalt Dieter Graefe, der nach eigenen Angaben etwa 5000 der nicht zugelassenen Anleger vertritt, kündigte einen Befangenheitsantrag gegen die Rechtspflegerin an, die diese Entscheidung getroffen habe.

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