Eine durch und durch erfreuliche Botschaft meldete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in der vergangenen Woche: „Nichtrauchen weiterhin im Trend“, teilte sie mit. Doch das war vielleicht etwas forsch, etwas zu positiv. Zwar ist der Anteil der Raucher unter jungen Menschen seit 2001 tatsächlich stark zurückgegangen. In manchen Altersgruppen wurden im vergangenen Jahr aber wieder höhere Raucheranteile gemessen. Und genau in diesen Zeitraum fiel auch die tückische und großangelegte Werbekampagne des Zigarettenkonzerns Philip Morris für Marlboro.

„Don’t be a maybe – be Marlboro“, wirbt der Konzern für seine Zigaretten. Nicht zögern, handeln. Die Kampagne spielt mit jugendlichen Bedürfnissen und Ängsten. Nach überwiegender Auffassung der zuständigen Landesbehörden und des Bundesverbraucherschutzministeriums verstößt sie gegen das Vorläufige Tabakgesetz, wonach es verboten ist, Tabakprodukte so zu bewerben, dass damit Jugendliche und Heranwachsende zum Rauchen veranlasst werden. Gestoppt haben die Behörden die Kampagne aber nicht.

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