Berlin - Das Kammergericht Berlin hat heute entschieden: Der Kapitalherabsetzung bei Rocket Internet steht nichts mehr im Wege. Die auf der letzten Hauptversammlung beschlossene Kapitalherabsetzung kann ins Handelsregister eingetragen werden. Aktien, die die Gesellschaft zuvor beim Börsenrückzug, dem sogenannten Delisting, für 512 Millionen Euro erworben hatte, werden nun abgeschrieben. Davon profitieren vor allem die Mehrheitsaktionäre um den Unternehmensgründer Oliver Samwer – ihr relativer Anteil am Unternehmen steigt in absoluten Zahlen am stärksten. Der Vertreter von Rocket Internet gab sich schon vor der Verkündung der Entscheidung zuversichtlich: „Die Gesellschaft hat rechtmäßig gehandelt, es ist freizugeben“ sagte Markus Meier von der Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller. Das Kammergericht Berlin gab ihm nun recht. 

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