14. Dezember

Drogeriemarkt dm ruft Reis zurück

Der Drogeriemarkt dm ruft „dmBio Langkorn Reis Natur“ zurück. Betroffen sei Ware mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 26.10.2019 und 23.11.2019, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Es sei nicht ausgeschlossen, dass in den Produkten erhöhte Aflatoxin-Gehalte vorliegen. Aflatoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Kunden können die Packungen ungeöffnet oder angebrochen in die dm-Märkte zurückzubringen. Der Kaufpreis werde erstattet. (dpa) 

27. Oktober 

Sushi-Boxen zurückgerufen

Zwei Hersteller rufen Sushi-Boxen aus den Regalen der Discounter Penny und Aldi Süd zurück. Vom Verzehr dieser Produkte mit dem Verbrauchsdatum 30. Oktober sei dringend abzuraten, warnten Natsu Food in Neuss und Shisu in Leipzig am Samstag. „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall schwarze Hartplastikteile in der Lachssalat-Komponente befinden können.“ Betroffen sind: Ready Sushi Box Hana und Ready Sushi Box Kiku aus den Penny-Märkten sowie Snacktime Sushi-Box Sunakku und Snacktime Sushi-Box Shokuji von Aldi Süd.

Die Unternehmen haben die betroffenen Produkte nach eigenen Angaben aus dem Verkauf nehmen lassen. Kunden können die gekauften Artikel gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. (dpa)

19. Oktober

Gefahr von blutigem Durchfall – Käse zurückgerufen

Die Firma Jürgen Würth Lebensmittelgroßhandel in Schwabach (Bayern) hat einen von ihr vertriebenen belgischen Rohmilch-Weichkäse wegen der Gefahr einer Ehec-Infektion zurückgerufen. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig am Donnerstag mit. Es handelt sich um das in den Bundesländern Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein vertriebene Produkt mit dem Namen „Petite Fleur Kräuter“ („Keiems bloempje met kruiden“) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.11.2018 und der Zusatzangabe „Lot 3603“, als Hersteller wurde Dischhof/Belgien angegeben.

Nach Angaben des Schwabacher Unternehmens wurden bei einer Untersuchung Verotoxin bildende Kolibakterien in dem Käse gefunden, die als potenzielle Ehec-Erreger gelten. Der Ehec-Erreger kann blutige Durchfälle auslösen und in schweren Fällen zu Nierenversagen führen. (dpa)

5. Oktober

Erstickungsgefahr bei Kleinkinder-Schlafsäcken

Der Textilhersteller Zeeman ruft Kleinkinder-Schlafsäcke zurück. In mehrere Fällen habe sich herausgestellt, dass sich der Reißverschluss lösen könne. Dadurch drohe Erstickungsgefahr, schreibt das Unternehmen auf seiner Seite. Betroffen sind die Schlafsäcke mit der Artikelnummer 30139 und 43888. Diese findet sich auf dem Waschetikett. Der Schlafsack mit der Artikelnummer 30139 (Micky und Minnie Maus) ist im Zeitraum von Juni 2017 bis September 2018 verkauft worden, der Schlafsack mit der Artikelnummer 43888 (Snoopy) im Zeitraum von Juni 2018 bis September 2018. (BLZ)

15. September

Netto Marken-Discount ruft "Ostermeier Puten-Zwiebel-Mettwurst" zurück

Der Netto Marken-Discount ruft den Artikel "Ostermeier Puten-Zwiebel-Mettwurst" zurück. Im Rahmen einer Kontrolle wurden Salmonellen nachgewiesen, erklärte der Discounter. Betroffen ist ausschliesslich das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 18.09.2018 mit der Chargennummer: 8.335136.12, berichtet der Blog produktwarnung.eu.  Betroffene Verbraucher können das Produkt gegen Kaufpreiserstattung zurückgeben. Betroffen sind Filialen in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Amhalt und Brandenburg. (BLZ)

14. September

Mögliche Plastiksplitter - Aldi-Nord ruft Tillman’s „TK SKANDINAVIC‘S Köttbullar“ zurück

Die Firma Tillman’s Convenience GmbH ruft das Produkt „TK SKANDINAVIC‘S Köttbullar“, 1000g, Mindesthaltbarkeitsdatum 28.02.2019, via Aldi-Nord zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt blaue Plastikfremdkörper enthalten sind, gab das Portal produktwarnung.eu bekannt.

Kunden, die das genannte Produkt gekauft haben, sollten den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren.

13. September

Mögliche Glassplitter - REWE ruft „Beste Wahl Tomaten Oliven Brötchen“ zurück

Die Panificio Italiano Veritas GmbH ruft den Artikel „REWE Beste Wahl Tomaten Oliven Brötchen“ wegen möglichen Glasstückchen zurück, berichtet das Portal produktwarnung.eu Verkauft wurde das Produkt über REWE Märkte. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in der Verpackung kleine transparente Glasstückchen befinden könnten. Vor dem Verzehr der betroffenen Produkte wird daher dringend abgeraten.

12. September

Falsches Ergebnis möglich – Rossmann ruft Schwangerschaftstest zurück 

Die Drogeriekette Rossmann ruft den Artikel "facelle digitaler Schwangerschaftstest" zurück, berichtet das Portal produktwarnungen.eu. Laut Unternehmen könne es zu fälschlicherweise positiven Ergebnissen kommen. Verbraucherinnen werden gebeten, noch vorhandene Packungen des „facelle digitalen Schwangerschaftstests“ in eine Rossmann-Filiale zurückzubringen. Der Kaufpreis wird erstattet.

8. September

Plastik in Safari-Nuggets von Lidl

Das Produkt „Culinea Safari-Nuggets, tiefgefroren, 400g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.08.2019, wird vom Hersteller Gebr. Stolle zurückgerufen, vermeldet das Portal produktwarnung.eu. Möglicherweise sind in dem betroffenen Produkt rote Plastikfremdkörper enthalten. 

Betroffen sind Produkte mit der Losnummer 815106001 und dem Identitätskennzeichen DE NI 10000 EG. Die Safari-Nuggets wurden bei Lidl Deutschland in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bayern, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland verkauft. 

2. September

Edeka ruft Blattspinat zurück

Die Supermarktkette Edeka hat einen Tiefkühl-Spinat aus dem Eigenmarken-Sortiment zurückgerufen. Betroffen sei der „Edeka Blattspinat portioniert (Tiefkühl)“ in der 450-Gramm-Faltschachtel, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Es sei nicht auszuschließen, dass sich Kunststoff-Fremdkörper in einzelnen Packungen befinden.

Der Blattspinat wurde vorwiegend bei Marktkauf und Edeka angeboten und aus dem Verkauf genommen. Zurückgerufen wurden Packungen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 14.05.2020 und 15.05.2020. Kunden können diese - auch ohne Vorlage des Kassenbons - zurückgeben und bekommen ihr Geld erstattet, so der Hersteller. (dpa)

24. August

Listerien - Atelier Blini ruft "8 falafels" zurück

Die Schweizer Behörden informieren über einen Warenrückruf des Artikels „8 falafels (Kichererbse, Karotten, Koriander)“ mit der Markenbezeichnung „ATELIER BLINI“ und der Veterinärkontrollnummer FR 14-712-042 CE.

Im Rahmen einer Untersuchung einer Probe wurde eine mikrobiologische Verunreinigung mit Listerien (Listeria monocytogenes) festgestellt. Der betroffene Artikel wurde unter anderem über Filialen von Manor verkauft, war aber auch in anderen europäischen Ländern – evtl. auch in Deutschland – im Handel. Betroffen ist das Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2018

Listerien können neben Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach dem Verzehr betroffener Lebensmittel auch nach längerer Inkubationszeit (z.T. über 3 Wochen) Symptome ähnlich eines grippalen Infekts auslösen. Hierbei ist insbesondere die Gesundheit von Schwangeren, kleineren Kindern und Immungeschwächten gefährdet. Sollten oben genannte Symptome auftreten, suchen Sie umgehend Ihrem Hausarzt auf. (BLZ)

23. August

Erhöhte Nickelwerte – NKD ruft Ohrstecker zurück

Das Unternehmen NKD hat mitteilt, dass im Rahmen von Untersuchungen erhöhte Nickelwerte festgestellt wurden. Dies kann zu allergischen Reaktionen führen. Die Ohrstecker werden zurück gerufen.

Produkt: Ohrstecker
EAN: 8718286066895(abzulesen auf dem Kassenbon)
Marke/Inverkehrbringer: J-Club GmbH
Preis: 3,00€

Das Unternehmen bittet, die gekauften Ohrstecker in einer NKD-Filiale abzugeben. Der Kaufpreis wird erstattet. Rückfragen beantwortet die NKD Service GmbH unter Tel.: 089-20188840. (BLZ)

22. August

Stromschlaggefahr - Missfix warnt vor digitalem Phasenprüfer

Der über missfix angebotene digitale Phasenprüfer mit LED-Anzeige wird zurückgerufen. Bei diesem einpoligen Spannungsprüfer erfolgt die Messung nicht durch das Drücken der Tasten, sondern durch das Berühren selbst. Es bestehe daher die Gefahr, einen Stromschlag zu bekommen, informiert missfixx auf der Homepage. Käufer des Gerätes sind aufgefordert, den Phasenprüfer an folgende Adresse zurückzusenden: Symbionet GmbH, Im Grund 3, 91593 Burgbernheim. Der Kaufpreis und die Versandkosten werden erstattet. (BLZ)

20. August

Hohe Chrom-Belastung - Teillederrock von OV-Grosshandel/Flensburg zurückgerufen

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX hat über sehr hohe Chrom-VI-Belastung in einem Teillederrock des Importeurs OV-Grosshandel/Flensburg informiert. Chrom-VI-Verbindungen haben krebserregende Wirkung und verfügen über ein hohes allergenes Potential. Es wird dringend empfohlen, den Rock nicht weiter zu verwenden und ggf. mit Bezug auf die Rapex Meldung im Handel zurückzugeben. 

16. August

Metalldraht - Edeka ruft „Steinofenbaguette zum Fertigbacken Zwiebel“ zurück  

Weil sich in einigen Produkten metallische Fremdkörper befinden können, ruft die Edeka-Zentrale eine Sorte seines „Steinofenbaguettes zum Fertigbacken“ zurück. Es handelt sich um das  „EDEKA Baguetterie Steinofenbaguette zum Fertigbacken Zwiebel“ in der 300-Gramm-Packung des Herstellers Pandriks Bake Off B.V. Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.08.2018 bis 15.10.2018. Der Kaufpreis wird in entsprechenden Märkten nach der Rückgabe erstattet. Fragen beantwortet der Edeka-Kundenservice telefonisch oder per Mail: 0800/333-5211 oder info@edeka.de. (BLZ)

16. August

Verdacht auf Coli-Bakterien – Hof Dannwisch ruft Salatkäse zurück

Bei einer Produktuntersuchung des Salatkäses „Sommerfreude“ von Hof Dannwisch sind mögliche gesundheitsschädliche Mikroorganismen festgestellt worden. „Im Moment kann eine Belastung dieses Produkts mit E.coli – Bakterien der Gattung STEC/EHEC nicht sicher ausgeschlossen werden" so die Betriebsgemeinschaft. Das Unternehmen bittet, noch vorhandene Bestände dieses Produktes mit Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 06.08. und 24.08., nicht zu verzehren und diese zurückzugeben bzw. zu entsorgen.

Produkt: Feiner Salatkäse mit frischen Kräutern

Bezeichnung: Sommerfreude

Art: Weichkäse aus Rohmilch mindestens 50 i.Tr.

Verpackungseinheit: 2-2,5 kg, und 220g Beutel

Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.08.2018

Chargennummer / Los-Kennzeichnung: 19.07.2018

Hersteller: Betriebsgemeinschaft Hof Dannwisch

Grund der Warnung: Enterohämorrhagische Escherichia colo (EHEC)

STEC-Bakterien können dramatisch verlaufende Durchfallerkrankungen hervorrufen, besondere bei Kindern, älteren Menschen und abwehrgeschwächten Personen. Als weitere Komplikationen können Hirnblutungen, neurologische Störungen und Schädigungen an anderen Organen (Bauchspeicheldrüse, Herz) auftreten. (BLZ)

15. August

Verletzungsgefahr – Claire’s ruft Schnapparmbänder zurück

Wie das Unternehmen Claire’s festgestellt hat, haben manche Schnapparmbänder keine schützende Innenhülle über dem Metall. Dadurch können Hautverletzungen verursacht werden. Aus diesem Grund ruft die Firma alle betroffenen Produkte zurück. Der betroffene Artikel wurde umgehend vom Markt genommen.

Artikel: Schnapparmbänder, Code 13984, 13865, 13922, 13895, 13862 & 13887

Verkaufszeitraum: März 2018 bis Juli 2018

Es wird gebeten, einen gekauften Artikel in den nächsten Claire’s Laden zurück zu bringen. Der Kaufpreis wird erstattet. (BLZ)

9. August

Salmonellengefahr – mehrere Supermärkte rufen Bio-Eier zurück

Die Firma Eifrisch ruft wegen Salmonellengefahr ihre Bioeier aus deutschen Supermärkten zurück. Alle Eier des Lieferanten Bio-Eierhof Papenburg mit der Printnummer 0-DE-0359721 und Mindesthaltbarkeitsdatum bis einschließlich 24. August werden zurückgerufen, wie das Unternehmen mitteilte. Vom Verzehr werde dringend abgeraten. Die Eier werden bundesweit in den Supermarktketten Real, Aldi Süd, Penny, Lidl und Kaufland vertrieben. (BLZ)

2. August

Plastik in gehackten Tomaten von Lidl – Verletzungsgefahr

Wegen möglicher Plastikstücken in Dosen mit gehackten Tomaten hat der italienische Lebensmittelhersteller Le Specialità Italiane srl sein Produkt zurückgerufen. Das teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig am Donnerstag mit. Betroffen ist: „Italiamo Gehackte Tomaten in Tomatensaft mit Basilikum, 400g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2020 und der Charge L327NDB 6A-31/12/2020 SI LB 224.

Wegen möglicher Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren, hieß es.

Die Dosen mit den gehackten Tomaten werden von dem Unternehmen Lidl auch in Berlin und Brandenburg vertrieben. Man habe das Produkt aus dem Sortiment genommen. Kunden, die ihre Ware umtauschen wollen, könnten dies in allen Lidl-Filialen tun. (dpa/BLZ)

30. Juli

Warnung vor Auto-Rampenbahn von Plan Toys - Erstickungsgefahr

Rapex, das europäische Schnellwarnsystem der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz der Europäischen Kommission, informiert über Erstickungsgefahr durch Kleinteile bei einer Rampenbahn mit Autos von Plan Toys.

Die Rampenbahn namens „Ramp Racer“ wurde mit der Risikoeinstufung „schwerwiegend“ versehen, da sich kleine Teile vom Spielzeug lösen können und Erstickungsgefahr für Kleinkinder droht. Des Weiteren entspricht das Produkt nicht den Anforderungen der Spielzeugrichtlinie und der europäischen Norm EN 71-1.

Eltern wird geraten, das Spielzeug auf Vollständigkeit hin zu untersuchen und aus der Reichweite von Kleinkindern zu entfernen. Inwieweit eine Rückgabe möglich ist, sollte über die jeweiligen Verkaufsstellen mit Hinweis auf diese Meldung geklärt werden. (BLZ)

24. Juli

Netto-Filialen betroffen - Deutsches Corned Beef wegen Listerien zurückgerufen

Die Specht Fleischwaren Vertriebs GmbH & Co. KG ruft einen Artikel zurück. Es handelt sich um „Deutsches Corned Beef Spitzenqualität 3% Fett“ (200g-Packung) von Hofmaier. Betroffen sind Produkte mit der Veterinärkontrollnummer EV 159 mit Mindesthaltbarkeitsdaten ab 23.07.2018. Es wurden Listerien nachgewiesen. Die Bakterien können die Infektionskrankheit Listeriose hervorrufen. Betroffen sind Netto-Filialen. Kunden können dort das Produkt zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet.  

20. Juli

Für Allergiker gefährlich - Langnese ruft "Viennetta"-Eis zurück

Zurückgerufen werden einzelne Packungen von: Viennetta Schokolade 650 ml - Lot-Code L8047BA004. Das teilt das Unternehmen Unilever mit. Einzelne Packungen „Viennetta Schokolade 650 ml“ mit dem Lot-Code L8047BA004, der Uhrzeitangabe zwischen 11 und 12 Uhr und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.2020. Der Lot-Code, die Uhrzeitangaben und das Mindesthaltbarkeitsdatum sind auf der Seitenlasche der Produktverpackung zu finden. Der Grund für den Rückruf: Haselnüsse, die in das Eis gelangt sind. Manche Menschen reagieren darauf allergisch. Für Nicht‐Allergiker ist das Produkt weiterhin unbedenklich. Der Artikel wurde unter anderem in Discountern in Brandenburg vertrieben. (BLZ)

17. Juli

Stromschlag und Brandgefahr bei Hoverboard von Denver

Bei den Hoverboards von Denver besteht laut dem europäischen Schnellwarnsystem Rapex Stromschlag- und Brandgefahr. Das Gerät sei nicht genügend gegen Feuchtigkeit geschützt. Wasser könnte daher zu einem elektrischen Schlag oder Brand führen. Besitzer der Hoverboards sollten dieses vorerst nicht nutzen. (BLZ)

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Bor und Chrom VI in Schleim-Spielzeugen von Every

Im Spielzeugschleim des Herstellers Every wurden gesundheitsgefährdende Schadstoffe festgestellt. Laut dem europäischen Schnellwarnsystem RAPEX handelt es sich dabei um Bor und Chrom VI. Bor kann beim Verschlucken das Fortpflanzungssystem von Kindern beeinträchtigen. Chrom VI wirkt krebserregend. Gekaufte Produkte sollten sofort entsorgt werden. (BLZ)

16. Juli

Erhöhte Nickelwerte - Woolworth ruft Armbanduhren zurück

Das Unternehmen Woolworth ruft Damen. und Herrenuhren wegen erhöhter Nickelwerte zurück. Der Stoff kann zu allergischen Reaktionen führen. „Damen- und Herrenuhren“ mit den Auftrags-Nr. 178920/00 + 01 und 179322/00 + 01 für 9,99 bzw. 3,99 sollen daher nicht weiter verkauft werden. Wer bereits eine der betroffenen Uhren erworben hat, kann in den Woolworth-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird vollständig erstattet. (BLZ)

14. Juli

Frenzel ruft „Leipziger Allerlei“ zurück

Das über Filialen der Handelsketten Kaufland und Globus vertriebene Tiefkühlprodukt „Frenzel Leipziger Allerlei, 450 g“ ist vorsorglich zurückgerufen worden. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es mit Listerien (Listeria monocytogenes) kontaminiert sei, teilte die Frenzel Tiefkühlwerke GmbH aus Küstriner Vorland in Brandenburg mit. Anlass für den Rückruf war laut einer Sprecherin eine Warnung eines belgischen Lieferanten, der einen Teil des Gemüses an Frenzel liefere.

Die genannten Bakterien können etwa für Schwangere und Immungeschwächte gefährlich sein. Die Hinweise wurden am Freitag auf lebensmittelwarnung.de veröffentlicht, dem Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Betroffene Länder sind laut dem Portal Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Von dem Rückruf betroffen seien ausschließlich die Chargennummern M8 107 S3 (Vertrieb über Kaufland); M8 108 F3 (Vertrieb über Globus und Kaufland); M8 108 S3 (Vertrieb über Kaufland); Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2020.

Die betroffenen Chargen würden aus dem Verkauf genommen. Das Produkt könne in allen Kaufland- und Globus-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde - auch ohne Kassenbon - erstattet. (dpa)

12. Juli

Listerien - Lidl ruft Tiefkühl-Gemüsemix zurück

Der belgische Hersteller Greenyard Frozen Belgium N.V. ruft den „Green Grocer's Gemüsemix, 1000 g“ zurück - unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Tiefkühlkost mit Listerien verunreinigt sei, teilte Lidl am Mittwochabend mit. Die Bakterien könnten unter anderem Magen-Darm-Erkrankungen verursachen. Das Produkt sei bei Lidl Deutschland verkauft worden, hieß es weiter. (dpa)

11. Juli

Hema ruft Babykappen wegen Erstickungsgefahr zurück

Wegen Erstickungs- und Verletzungsgefahr ruft das niederländische Unternehmen Hema, das auch in Deutschland Filialen hat, verschiedene Babykappen zurück. Das Problem sei ein Knopf an der Kappe, der sich lösen könnte, teilt das Unternehmen mit. Durch das Lösen des Knopfes kann auch ein scharfes Kleinteil entstehen, das widerum zu Schrammen oder Schnittwunden führen kann.

Mehr Informationen lesen Sie hier.

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Decathlon ruft BFOLD Falträder wegen Bruchgefahr zurück

Weil der Faltrahmen im Bereich des Schaniers brechen kann, ruft Decathlon eine Reihe von Falträdern der Marke BFOLD zurück. Betroffen sind die Modelle BFOLD 700 und BFOLD 500, die zwischen dem 1. Jan 2013 und dem 31. Dezember 2016 gekauft wurden.

Mehr Informationen lesen Sie hier.

7. Juli

Erhöhter Jodgehalt in Wakame-Seetang

In dem Produkt "Wakame-Seetang, getrocknet" ist ein erhöhter Jodgehalt festgestellt worden. Daher wird das Produkt zurückgerufen, wie produktwarnung.eu schreibt. Zu viel Jod kann der Schilddrüse schaden. Es wird daher empfohlen, das Produkt nicht zu verzehren und zurückzubringen. Der Kaufpreis wird erstattet. (BLZ)

4. Juli

Ikea ruft den Pendla Elektroscooter zurück

Weil es öfter zum Bruch des Trittbrettes gekommen ist, ruft Ikea einen Elektroscooter zurück. Mehrmals sei es zu Stürzen gekommen. Der Penlda Elektroscooter ist nach Informationen des Möbelunternehmens seit Juli 2017 auf dem Markt. Der Elektroscooter wurde in Österreich, Schweden, Island und Portugal verkauft. Der Kaufpreis wird den Kunden zurückerstattet. (BLZ)

29. Juni

Listerien in Trutenbraten und Sandwiches - Coop ruft Produkte zurück

Bei einer internen Kontrolle von geschnittenem Trutenbraten und Sandwiches mit geschnittenem Trutenbraten der Firma Coop wurden Listerien festgestellt. 

Nach dem Verzehr des Fleisches können grippeartige Symptome wie Fieber, Übelkeit und Kopfschmerzen auftreten. Schwangeren Frauen und Personen mit einem geschwächten Immunsystem wird bei diesen Symptomen geraten, sofort einen Arzt aufzusuchen.

Die betroffenen Artikel waren in den Coop-Supermärkten und Coop-City-Warenhäusern mit Lebensmittelabteilungen sowie bei Coop@home erhältlich.

Mehr Informationen lesen Sie hier.

20. Juni

Salmonellen! Eifrisch-Vermarktungs-GmbH ruft Bio-Eier zurück

Wegen möglicher Salmonellen rufen die Lieferanten „Eifrisch Vermarktung GmbH & Co. KG“ und „Eierhof Hennes GmbH“ Bio-Eier zurück. 

Die Eier werden über Penny, Kaufland, Aldi Nord, Aldi Süd, Real 10er und 6er, Lidl, Netto vertrieben.

Produkt: Konsumeier aus ökologischer Erzeugung
Verpackungseinheit: 6er/10er KVPs
Mindesthaltbarkeitsdatum: 03.07.2018 bis 07.07.2018
Chargennummer/Los-Kennzeichnung: 0-DE-0356331

19. Juni

Zu hoher Nickelanteil – Ohrstecker zurückgerufen

Die Action Deutschland GmbH warnt vor erhöhter Nickelfreisetzung und ruft alle Käufer des von der Firma D-Dutch vertriebenen Ohrstecker-Sets auf, dieses nicht mehr zu verwenden und in einer Action-Filiale zurückzugeben.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurde festgestellt, dass das Highstreet Accessories Ohrstecker-Set, welches in der Zeit vom 30.10.2017 bis zum 10.06.2018 verkauft wurde, einen zu hohen Nickelanteil beinhaltet. Betroffene Ohrstecker können gegen Kaufpreiserstattung in jeder Action-Filiale zurückgegeben werden. (BLZ)

16. Juni

Verbotene Farbstoffe - Textildiscounter ruft Kinderjacken zurück

Der Textildiscounter Zeeman meldet den Rückruf von Kinder-Kapuzenjacken. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei Kontrollen ein zu hoher Gehalt an verbotenen Farbstoffen festgestellt. Die betroffenen Artikel wurden im Zeitraum vom April 2018 bis Mai 2018 verkauft.

Betroffene Kinderjacken können in beliebiger Zeeman-Filiale gegen Kaufpreiserstattung zurückgegeben werden. Die Vorlage des Kassenbelegs ist nicht erforderlich. (BLZ)

15. Juni

Iglo ruft Petersilie wegen Verdachts auf gefährliche Bakterien zurück

Das Unternehmen Iglo Deutschland hat den Rückruf für das Produkt „Iglo Petersilie“ wegen des Verdachts auf gefährliche Bakterien erweitert. Es werde vor dem Verzehr von sieben Artikeln gewarnt, in denen Petersilie enthalten ist, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Verbraucher sollen die Produkte entsorgen. Iglo erstattet bei Zusendung des Verpackungsabschnitts den Kaufpreis.

Es handelt sich um die Produkte Petersilie 40g sowie die 8-Kräuter 50g, Gartenkräuter 40g, Salatkräuter 50g, Kräuter der Provence 50g, Italienische Kräutermischung 50g und Suppengrün 70g. Bereits am 1. Juni hatte das Unternehmen vor dem Verzehr der tiefgekühlten Petersilie gewarnt.

Grund für die Erweiterung des vorsorglichen Rückrufs sei, dass bei Untersuchung einer Probe von Petersilie VTEC Bakterien (Verotoxin bildende E.coli) vorgefunden wurden. Diese können bei rohem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen wie schweren Durchfall-Erkrankungen führen. (dpa)

12. Juni

Bier fälschlicherweise alkoholfrei etikettiert

Der Netto Marken-Discount ruft das „Schmucker Meister Pils 0,33l“ zurück. Grund für den Rückruf ist eine Falschetikettierung der Flaschen. Einige Flaschen können demnach fälschlicherweise auf der Vorderseite das Etikett für „Alkoholfreies Pils“ tragen. Dadurch kann es zu unbeabsichtigtem Alkoholkonsum kommen! Die am Flaschenhals und auf der Rückseite angebrachten Etiketten tragen die korrekte Auszeichnung.

Achtung: Das betroffene Bier wurde auch über andere Getränkemärkte angeboten – bitte aufpassen.

Artikel: Schmucker Meister Pils 0,33l
MHD (mindestens haltbar bis): Mai 2019
Gebinde: 24 x 0,33 l und 6 x 0,33 l
Hersteller: Privat Brauerei SCHMUCKER GmbH

Verbrauchern wird geraten, dass falsch etikettierte Flaschen im jeweiligen Markt zurückzugeben bzw. sich direkt an die Brauerei zu wenden:

Privat Brauerei SCHMUCKER GmbH
Tel. 06061 / 702‐0
Fax 06061 / 702‐88
info@schmucker‐bier.de

11. Juni

Erstickungsgefahr durch Anti-Stressbälle

Der Lebensmittelkonzern Mondelez warnt Verbraucher in einer Mitteilung davor, die in der aktuellen „Milka & Oreo-Werbung“ als kostenloses Präsent abgegebenen Anti-Stressbälle als Spielzeug an Kinder abzugeben. Es bestehe Erstickungsgefahr. Die Mini-Bälle im Milka- oder Oreo-Design soll es in verschiedenen Ausführungen geben.

„Wir haben vereinzelt Hinweise von unseren Konsumenten bekommen, dass diese Bälle als Spielzeug an Kinder gegeben werden. Wir bedauern, wenn bei einigen Konsumenten der Eindruck entstanden ist, dass diese Bälle als Spielzeug verwendet werden können. Dies ist nicht der Fall. Es handelt sich um einen Anti-Stressball für Erwachsene und wir empfehlen, diesen nicht an Kinder oder Babys zu geben“, so das Unternehmen in einer  Kundenmitteilung.

Verschiedenen Verbraucherrückmeldungen zufolge haben Kleinkinder Stücke aus den Bällen herausgebissen. Vor allem bei Kleinkindern besteht im Falle des Verschluckens Erstickungsgefahr.

Kontakt zum Kundenservice: Verbraucher können sich bei Fragen gern zwischen 9 und 18 Uhr an die kostenfreie Hotline wenden unter der Telefonnummer: 0800/83000036 (DE/AT) (mz/red)

8. Juni

Schnorchelmasken mit unzureichender Luftzufuhr

Die Tedi-GmbH informiert über den Rückruf der Schnorchelmaske mit der Artikelnummer 17968002711000002000. Produkttests hätten gezeigt, dass es unter bestimmten Bedingungen zu einer unzureichenden Luftzufuhr kommen könne. Deshalb wird von einer weiteren Verwendung der Schnorchelmaske abgeraten.

Das Produkt wurde vom 12. April 2018 bis zum 29. Mai 2018 in den Filialen des Unternehmens verkauft. Die Schnorchelmaske kann gegen Erstattung des Verkaufspreises von 20 Euro oder gegen einen anderen Artikel in den Filialen umgetauscht werden.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gerne mit uns unter der Telefonnummer +49-231-55577-1011 oder per E-Mail an info@tedi.com in Verbindung setzen.

7. Juni

Erstickungsgefahr – Action warnt vor Lebensmittel-Spielset aus Holz

Die Action Deutschland GmbH ruft dazu auf, das ein Lebensmittel-Spielset der Firma A.I.&E. zurückzugeben. Das Set besteht aus Holz und stellt verschiedenen Lebensmittel dar. Wie sich herausgestellt hat, lässt sich der grüne Stiel einer Tomate leicht ablösen und kann daher von Kindern leicht verschluckt werden. Es besteht Erstickungsgefahr. 

Artikel: Food playset wood (Lebensmittel-Spielset aus Holz)
Barcode: 8711292020226
Chargennummer: zwischen 2035568 und 2049370
Verkaufszeitraum bei Action: seit Juni 2017
Importeur: A.I.&E.

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Versehentlich als alkoholfrei etikettiert - Brauerei ruft Adelskronen Hefeweizen zurück

Die Brauerei Braunschweig ruft vorsorglich den Artikel „Adelskronen Hefeweizen PET-Flasche (0,5l)“ zurück, der bei Penny vertrieben wird. Das alkoholhaltige Adelskronen Hefeweizen wurde versehentlich mit dem falschen Rückenetikett von „Adelskronen alkoholfrei“ beklebt. 

Produkt: Adelskronen Hefeweizen
Mindesthaltbarkeitsdatum: 11/2018
Losnummern: L:12 F07 00 bis L:16 F07 59 

6. Juni

Schimmelpilzgift – Max Wustlich Fruchtsaftkelterei ruft „Meissner Apfelsaft“ zurück

Die sächsische Fruchtsaftkelterei Max Wustlich ruft Apfelsaft zurück. Bei einer Untersuchung ist das Schimmelpilzgift Patulin in zwei Säften festgestellt worden. Betroffen sind die Produkte Meissner Apfelsaft klar und naturtrüb. Gekaufte Flaschen können gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Produkt: Meissner Apfelsaft klar
Mindesthaltbarkeitsdatum: 30. Januar 2020 – und 26. März 2020
Gebinde: 1 Liter Glasflasche
EAN: 4026939000078

Produkt: Meissner Apfelsaft naturtrüb
Mindesthaltbarkeitsdatum: 11. April 2020 
Gebinde: 1 Liter Glasflasche
EAN: 4026939000405 (naturtrüb)

4. Juni

Salmonellengefahr! Aldi Süd ruft „Power Eiweiß Riegel“ zurück

Aldi Süd ruft den „Power Eiweiß Riegel“, Sorte „Himbeer-Geschmack“ des Herstellers Frankonia Schokoladenwerke GmbH, zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, kann nicht ausgeschlossen werden, dass einige Riegel möglicherweise Salmonellen enthalten.

Salmonellen können gesundheitliche Konsequenzen haben. Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können in Folge des Verzehrs schwerwiegende Erkrankungen auftreten.  

Der o. g. Artikel sollte daher nicht mehr verzehrt werden.

2. Juni

Dennree ruft getrocknete Algen zurück

Dennree ruft den Artikel „Porto Muinos Kombu“ 25 g zurück. Betroffen ist die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 04/2020. Grund für den Rückruf ist ein erhöhter Iodgehalt, der beim Verzehr zu gesundheitlichen Problemen führen kann. dennree nimmt daher vorsorglich die gesamte Charge LK 211217 mit dem MHD 04/2020 aus dem Verkauf.

Der Verzehr von zu hohen Mengen an Jod kann zu Störungen der Schilddrüsenfunktion führen und ist daher als gesundheitsschädigend zu bewerten. 

Kunden werden gebeten, das genannte Produkt nicht zu verzehren, sondern es in die Verkaufsstelle zurückzubringen, in der sie es erworben haben. Der Kaufbetrag wird ihnen bei Vorlage des Produkts auch ohne Kassenbeleg zurückerstattet. (red)

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Schadstoffe in Kinderwagenkette „Waldtiere“ von Hess

Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX warnt vor Schadstoffen in der Kinderwagenkette „Waldtiere“ von Hess. Demnach können sich krebserregende N-Nitrosamine bilden. (red)

31. Mai

Iglo Deutschland warnt vor Verzehr von Tiefkühl-Kräutern

In einer Produktcharge des Produktes „iglo Petersilie 40g“ besteht der Verdacht auf VTEC Bakterien - die betroffene Charge wurde ausschließlich an LIDL, Netto Markendiscount und Penny ausgeliefert. Iglo Deutschland warnt vor dem Verzehr.

Dabei handelt es sich um das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.2019 und der abgebildeten Codierung, die auf der Verpackungsseite angegeben ist. Da es sich hier um einen sehr begrenzten Produktionszeitraum handelt, bittet das Unternehmen nicht nur den Code, sondern auch die genannte Uhrzeit zu beachten:

Codierung auf der Verpackung: L 8030CR005 / Uhrzeit 14:00 - 22:00Grund für den vorsorglichen Rückruf der Charge 

VTEC Bakterien könnten bei rohem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen, wie unter anderem zu fieberhaften Magen-Darm-Störungen führen, heißt es in der Mitteilung.

Verbraucher/-innen werden gebeten, die relevanten Produkte „iglo Petersilie 40g“ zu entsorgen. Iglo erstattet den Kaufpreis für das benannte Produkt sowie ggf. die Portokosten. Dafür bittet das Unternehmen um die Zusendung des Verpackungsabschnitts mit der aufgeführten Codierung an folgende Adresse: iglo GmbH, Verbraucherservice „iglo Petersilie 40g“ Osterbekstr. 90c, 22083 Hamburg.

Für weitere Informationen ist der iglo Verbraucherservice unter den gebührenfreien Servicenummern 0800-100 52 00 Mo-Fr von 9:00 bis 17:00 Uhr und 0800-101 39 13 am Wochenende von 9:00 bis 15:00 Uhr telefonisch erreichbar. (red)

Schimmelpilz-Gift in Paprikagewürz von Giba

Die Firma Giba Gewürze ruft das Gewürz Paprika Edelsüss Marken Sahra und Hira zurück. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei amtlichen Untersuchungen eine Überschreitung der Höchstmenge für Ochratoxin A festgestellt. Ochratoxin A ist ein Schimmelpilz-Gift, welches als möglicherweise krebserregend eingestuft wird und Nierenerkrankungen verursachen kann. In hohen Dosen wirke es als Nervengift und greife das Immunsystem an.

Produkt: Paprika Edelsüss der Marken Sahra und Hira
Verpackungseinheit: PET 65g und 135g und450g, Glas 75g, Beutel 400g und 700g
Haltbarkeit (Mindesthaltbarkeitsdatum/Verbrauchsdatum): 31. 12. 2021
Chargennummer: L.218.G.B
Hersteller: Giba Gewürze GmbH & Co. KG

30. Mai

Skylotech ruft Klettersteigsets zur Überprüfung vorsorglich zurück

Wegen einer vorsorglichen Karabiner-Überprüfung ruft der Hersteller für persönliche Schutzausrüstung, Skylotech, die die Klettersteigsets RIDER, SKYRIDER und SKYSAFE zurück. Grund für die Prüfung des Karabiners sei, so das Unternehmen, dass „dessen Bruchwerte streuen, obwohl die Härteprüfungen keine Abweichungen ergaben. Bei einer vergrößerten Stichprobe konnten sogar Streuwerte bis in den nicht mehr normkonformen / sicherheitsrelevanten Bereich ermittelt werden.“

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch ältere Chargen von der Qualitätsabweichung betroffen sind, hat sich Skylotec dazu entschlossen, sämtliche SKYSAFE-Karabiner für eine interne Überprüfung vom Markt zurück zu holen.

Betroffen sind die Produktlinien: RIDER 3.0 / Artikelnummer L-0672, RIDER 3.0 / Artikelnummer L-0612, SKYRIDER / Artikelnummer L-0039, SKYSAFE III / Artikelnummer L-0673, SKYSAFE II / Artikelnummer L-0156, SKYSAFE / Artikelnummer L-0056, SKYSAFE SAM / Artikelnummer L-0674 (Bandfalldämpfer-Upgrade), SKYSAFE DURO / Artikelnummer L-0675 (Bandfalldämpfer-Upgrade).

Informationen zur Rückgabe und Rücksendung finden Sie hier.

28. Mai 

Achtung, Metallteilchen! NUSWEET ruft Nuss-Nougat-Creme zurück

Die NUSWEET GmbH ruft den Artikel „NUSWEET Nuss-Nougat-Creme 180g Glas mit Mindesthaltbarkeitsdatum 09.10.2019 öffentlich zurück. Die Waren wurden bereits aus dem Verkauf genommen. In einen Glas wurde eine Verunreinigung mit Metallteilchen festgestellt. Der betroffene Artikel sollte daher nicht mehr verzehrt werden. Die betroffene Ware kann dem Einzelhändler, bei dem sie erworben wurde, zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

24. Mai

Ikea ruft Fahrrad "Sladda" wegen Sturzgefahr zurück

Der Möbelkonzern Ikea ruft sein Fahrrad namens „Sladda“ zurück. Der Antriebsriemen könne reißen und womöglich zu einem Sturz führen, teilte Ikea am Donnerstag im hessischen Hofheim mit. Zuvor sei das Unternehmen von einem Lieferanten für Zubehörteile informiert und gebeten worden, das Fahrrad wegen Sicherheitsproblemen aus dem Verkehr zu ziehen. Betroffen seien die 26- und 28-Zoll-Räder. Ikea lägen bisher elf Berichte über Vorfälle mit dem Rad vor. In zwei Fällen seien kleinere Verletzungen entstanden. (dpa)

Zu viel Tropanalkaloiden! Netto, Edeka und Kaufland rufen Popcorn zurück

XOX Gebäck ruft den Artikel Popcorn süß der Marken „American Style“ (200g) und „GUT & GÜNSTIG“ (100g und 200g) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 02.10.2018, 03.10.2018 und 04.10.2018 zurück.

Das Produkt wurde bei Netto Marken-Discount, EDEKA und Marktkauf angeboten. Im vorliegenden Produkt wurde eine erhöhte Menge an Tropanalkaloiden festgestellt. Ein Verzehr könnte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Sehstörungen, erweiterten Pupillen, Mundtrockenheit oder Müdigkeit führen.

Gesundheitsschädliche Auswirkungen können somit nicht ausgeschlossen werden, von einem Verzehr wird daher abgeraten.

22. Mai 

Vorsicht, Salmonellen! Kaufland ruft Mandeln zurück

Wegen eines Salmonellen-Fundes hat die Supermarkt-Kette Kaufland eine bestimmte Sorte Mandeln aus dem Verkauf genommen. Betroffen von dem Rückruf sei der Artikel „K-Classic Mandeln ganz 200g“ mit der Nummer 4337185307874 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.2.2019, teilte der Lieferant, die Hamburger nutwork Handelsgesellschaft mbH, am Dinestag mit. 

In der Charge L 0230 wurden demnach bei einer Routinekontrolle Salmonellen nachgewiesen. Diese könnten Durchfall und Erbrechen verursachen. Vom Verzehr der Nüsse mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum werde abgeraten. „Verbraucher können das Produkt in jedem Kaufland gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben, selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons“, hieß es.

18. Mai 

Hepatitis E! Lidl ruft Meeresalgen-Salat zurück 

Wegen einer möglichen Belastung mit Hepatitis-E-Viren ruft Lidl den Meeresalgen-Salat „Wakame“ des niederländischen Herstellers Heiploeg zurück. Die Viren, die schwere Leberentzündungen auslösen könnten, seien bei der Untersuchung einer Packung des Produkts nachgewiesen worden, teilte der Discounter mit. Kunden sollten den Salat nicht essen. Er kann in allen Filialen von Lidl Deutschland zurückgegeben werden. Der Rückruf betrifft ausschließlich den „Wakame Salat - Meeresalgen Natur, 100g“ mit dem Verbrauchsdatum bis einschließlich 5. Juni.

17. Mai 

Darm-Infektion bei Kleinkindern! Französischer Rohmilchkäse Reblochon zurückgerufen

Wegen Darm-Infektionen bei sieben Kleinkindern in Frankreich hat eine französische Käserei auch in Deutschland bestimmte Rohmilchkäse zurückgerufen. Es handelt sich um Reblochon des Herstellers Chabert, einen Käse aus der Alpenregion Savoyen. Grund sei eine mögliche Kontamination mit Escherichia-coli-Bakterien, hieß es am Donnerstag beim Internetportal lebensmittelwarnung.de. Die Webseite wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrieben. 

Betroffen sind Produkte mit dem Kennzeichen FR 74-096-050 CE und Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 2. April und dem 24. Juli dieses Jahres, deren Losnummer mit 8CR beginnt. Kunden sollen den Käse nicht essen. 

Die französische Supermarktkette Leclerc hatte bereits vergangene Woche Reblochon der Käserei Chabert zurückgerufen, am Montag wurde der Rückruf nach Angaben des Pariser Landwirtschaftsministeriums auf alle in dem gleichen Werk hergestellten Reblochon-Käse ausgeweitet. E.-coli-Bakterien können beim Menschen Übelkeit, Durchfall und Fieber auslösen. (dpa)

11. Mai 

Vorsicht, aufspringende Gurt-Schlösser! VW ruft 410.000 Polo- und Seat-Modelle zurückÜberschrift 

Volkswagen ruft 219 000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191 000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.

Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Dies habe eine finnische Zeitschrift bei einem Test herausgefunden.

VW habe eine technische Lösung erarbeitet, die dies verhindere. Diese solle per Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für den Polo der aktuellen Generation umgesetzt werden. Bis dahin könnten alle betroffenen Autos weiter sicher im Straßenverkehr betrieben werden - allerdings riet Volkswagen seinen Kunden, zunächst den Mittelsitz der Rückbank nicht zu nutzen.

Der Rückruf beginne in Kürze. Die Fahrzeughalter würden darüber schriftlich informiert. (dpa)

4. Mai 

Grill-Salzsteine können zerspringen - Aldi Nord und Süd betroffen 

Das Unternehmen Karpati ruft sein „Salzstein 2er Set“ zurück, weil die Steine unter bestimmten Bedingungen zerspringen könnten. Es handelt sich bei den Produkten um Platten, die wie ein heißer Stein zum Grillen genutzt werden sollten. Der Rückruf sei freiwillig erfolgt, teilte das Unternehmen mit Sitz in Hamburg am Dienstag mit. Auf der Seite des Bundesamts für Verbraucherschutz heißt es, dass Verletzungsgefahr bestehe. Verkauft wurden die Salzsteine bei Aldi Nord und Aldi Süd. Dort könnten Kunden das Produkt zurückgeben und sich den Kaufpreis erstatten lassen, hieß es. (dpa)

1. Mai 

Vorsicht vor Metallteilen in Blookfood-Broten bei Rewe und Edeka 

Die Restaurantkette Blockfood AG in Hamburg hat einen Rückruf veröffentlicht. Betroffen seien die Produkte „Block House Brot Knoblauch“ und „Block House Brot Kräuterpesto", heißt es in der Warnung. Mindesthaltbarkeitsdatum beider Produkte ist der 20. Mai 2018.

Das Brot wurde unter anderem bei Rewe und Edeka verkauft. Nur die Charge mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20. Mai 2018 sei betroffen. 

Die Bock Foods AG hat die betroffenen Artikel aus dem Verkauf genommen. Kunden können das Brot in jeder Filiale oder bei der Block Foods AG zurückgeben und den Kaufpreis auch ohne Kassenzettel erhalten. (red)

30. April 

Vorsicht, Salmonellen in Eiern! Norma, Rewe, Penny, Netto und Edeka betroffen

Wegen Salmonellen-Befalls ruft eine Firma ihre Freilandeier zurück, die in fünf großen Lebensmittelketten in mehreren Bundesländern verkauft wurden. Betroffen seien ausschließlich Eier mit der Nummer 1-DE-0353974 - diese sei als Stempelaufdruck auf den Eiern zu finden, teilte die Inter-ovo GmbH am Montag in Waiblingen bei Stuttgart mit. Die Eier hätten verschiedene Mindesthaltbarkeitsdaten, die zwischen dem 29. April und dem 20. Mai 2018 lägen. Die Eier wurden demnach bei Norma, Rewe, Netto, Penny und Edeka verkauft. (dpa)

27. April 

Kräutergarten Pommerland ruft Tee zurück - Salmonellen! 

Die Firma Kräutergarten Pommerland ruft eine Charge seines „Elfentraum“-Tees wegen Salmonellen zurück. Betroffen seien Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10.04.2019, teilte das Unternehmen aus Lassan in Mecklenburg-Vorpommern am Freitagabend mit. In der Kräuterteemischung namens „Elfentraum - Für verträumte Mußestunden Magisch und Entspannend“ seien Salmonellen nachgewiesen worden. Betroffen sind Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt verkauft, wie es auf dem Portal lebensmittelwarnung.de hieß.

Kunden können den Tee - auch ohne Vorlage des Kassenbons - zurückgeben und bekommen ihr Geld erstattet, hieß es vom Hersteller. Wer den Tee getrunken habe und an Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall leide, solle sich an einen Arzt wenden und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen.

Die Webseite www.lebensmittelwarnung.de wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Braunschweig betrieben. (dpa)

Vorsicht, Plastikteile! Hareico ruft Bratwurst zurück 

Die Firma Kräutergarten Pommerland ruft eine Charge seines „Elfentraum“-Tees wegen Salmonellen zurück. Betroffen seien Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10.04.2019, teilte das Unternehmen aus Lassan in Mecklenburg-Vorpommern am Freitagabend mit. In der Kräuterteemischung namens „Elfentraum - Für verträumte Mußestunden Magisch und Entspannend“ seien Salmonellen nachgewiesen worden. Betroffen sind Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt verkauft, wie es auf dem Portal lebensmittelwarnung.de hieß.

Kunden können den Tee - auch ohne Vorlage des Kassenbons - zurückgeben und bekommen ihr Geld erstattet, hieß es vom Hersteller. Wer den Tee getrunken habe und an Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall leide, solle sich an einen Arzt wenden und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen. (dpa)

25. April 

Aldi und Rewe betroffen! Salmonellen in Minisalamis 

Die zur Mühlen Gruppe mit Sitz in Böklund ruft die Produkte „Wilhelm Brandenburg – Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g“ sowie „Marten Salametti Minisalamis-Geflügel, 100g“ zurück.

Im Rahmen von Labor-Kontrollen wurden vereinzelt Salmonellen festgestellt. Vom Verzehr der benannten Produkte wird dringend abgeraten.

Betroffen sind folgende Produkte:

Aldi Süd:

• Marten Salametti Minisalamis-Geflügel, 100g; hergestellt bei Gütersloher Fleischwaren Vertriebs GmbH & Co.KG und vertrieben in Teilen des ALDI Süd-Gebietes; MHD 11.05.2018 MHD 18.05.2018

Rewe:

• Wilhelm Brandenburg - Geflügelsalami Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel, 90g; MHD 05.06.2018; vertrieben bei REWE

Betroffen sind ausschließlich diese Produkte mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten. Andere Artikel der Marken sind hiervon nicht betroffen. Der Verzehr von mit Salmonella-Bakterien belasteten Lebensmitteln kann unter anderem Unwohlsein, Durchfall, evtl. Erbrechen, Fieber, sowie Kopfweh auslösen.

Personen, die schwere oder anhaltende Symptome entwickeln und dieses Lebensmittel gegessen haben, wird empfohlen, umgehend einen Arzt aufzusuchen.

Das Unternehmen hat umgehend reagiert und die betroffenen Artikel aus dem Verkauf nehmen lassen. Die Kunden können betroffenen Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises im jeweiligen Markt zurückgeben. (red)

24. April 

Achtung, falsches Ventil! Ikea ruft Gaskochfeld zurück 

Wegen der Installation eines falschen Ventils ruft der Möbelriese Ikea Gaskochfelder zur Reparatur zurück. Betroffen seien Kochfelder mit dem Namen Eldslaga, die Kunden vor dem 1. Januar 2018 gekauft haben, teilte das Möbelhaus am Dienstag mit. Bei dem Rückruf handele es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, der eine Untersuchung der belgischen Marktaufsichtsbehörden vorausgegangen sei. Die Reparatur müsse durch den Kundendienst vorgenommen werden und sei kostenlos. Bis dahin sollen Besitzer des Kochfeldes den Schnellbrenner in der oberen rechten Position nicht mehr benutzen.

Das falsche Gasventil führt laut Ikea zu Emissionswerten von Kohlenmonoxid, die über den EU-Anforderungen liegen. Eine erhöhte Brand- oder Explosionsgefahr bestehe aber nicht. (dpa)

11. April

Achtung, Salmonellen-Befall! Ideal Cash & Carry ruft Kurkuma-Pulver zurück

Der Lebensmittel-Großhändler Ideal Cash & Carry hat sein Kurkuma-Pulver „TRS Haldi Powder“ zurückgerufen. In den 100-Gramm-Packungen des Produkts mit der Chargennummer „Lot P41411“ seien Salmonellen nachgewiesen worden. Das im südhessischen Riedstadt ansässige Unternehmen empfahl am Mittwoch seinen Kunden, das Produkt nicht zu verwenden und es zurückzugeben. Salmonellen-Bakterien können Durchfall, Erbrechen und Fieber verursachen. Bei Säuglingen und alten Menschen kann die Erkrankung tödlich verlaufen. Kurkuma - auch Gelbwurz genannt - ist eine alte Heilpflanze und gilt als entzündungshemmend und schmerzstillend. (dpa)

10. April

dm ruft beliebten Soja-Drink zurück

Der Drogeriemarkt dm hat das Soja-Getränk „dm Bio Soja Drink Calcium“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18.1.2019 zurückgerufen. Bei einer Probe der Charge seien „sensorische Abweichungen“ festgestellt worden, teilte dm am Mittwoch mit. Die Konsistenz des Getränkes könne sich stark verändern, etwa durch Ausflockung. Verantwortlich dafür seien Abweichungen bei den im Getränk enthaltenen Mikroorganismen. Der Rückruf gilt für alle Bundesländer. Kunden können betroffene Packungen in die Märkte zurückgeben und bekommen ihr Geld zurück. (dpa)

30. März

Servolenkung mit Problemen: Tesla ruft 123.000 Model S zurück

Der Elektroautobauer Tesla beordert wegen möglicher Probleme mit der Servolenkung eine hohe Anzahl seines meistverkauften Fahrzeugs Model S in die Werkstätten. Der bislang größte Rückruf der Firma von Tech-Milliardär Elon Musk umfasst weltweit 123 000 der Luxus-Limousinen, wie aus einer E-Mail an Kunden hervorgeht. Betroffen seien nur Modelle, die vor April 2016 gebaut wurden. Demnach habe der Hersteller festgestellt, dass es in Regionen mit kaltem Wetter zu starker Korrosion bestimmter Schrauben kommen könne, die zu einer Beeinträchtigung der Servolenkung führe. Es bestehe für die Kunden aber kein akutes Risiko, die Wagen könnten bis zur Reparatur gefahrlos weitergefahren werden. Tesla seien keine Verletzungen oder Unfälle in Verbindung mit dem Problem bekannt. (dpa)

KBA ruft BMW-Dieselautos zurück

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen Rückruf von mehr als 11 000 BMW-Dieselautos angeordnet, damit unzulässige Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung entfernt werden. Der Bescheid vom 13. März betreffe die Fahrzeugtypen BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und BMW M550 3.0 Diesel Euro 6, teilte das Verkehrsministerium am Freitag in Berlin mit. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ über den Rückruf berichtet. Die von BMW vorgelegte technische Änderung an den Fahrzeugen werde derzeit vom KBA geprüft, sie solle zeitnah freigegeben werden, erklärte das Ministerium. Die Münchner Staatsanwaltschaft hatte die BMW-Zentrale vor knapp zwei Wochen durchsucht und Ermittlungen wegen Betrugsverdachts bei der Abgas-Reinigung eingeleitet. BMW hatte im Februar mitgeteilt, dass rund 11 000 Dieselautos mit einer falschen Abgas-Software ausgestattet worden seien. Das Programm sei für die SUV-Modelle X5 und X6 entwickelt worden, aber irrtümlich auch auf zwei 5er und 7er-Modelle aufgespielt worden. Dort funktioniere die Abgasreinigung dann nicht mehr korrekt. (dpa)

28. März

Schon wieder Airbag-Probleme: Toyota ruft eine Million Autos zurück

Toyota ruft wegen eines möglichen Airbag-Defekts erneut rund eine Million Autos zurück - davon 210 000 in Europa. Das teilte der japanische Autobauer am Mittwoch mit. Betroffen sind mehrere Modelle, darunter der Corolla Rumion. Die Autos sind mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata ausgestattet. Bei langer Einwirkung von Hitze und Luftfeuchtigkeit kann der Airbag bei einem Unfall zu stark auslösen. Nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags hatte Takata im Juni vergangenen Jahres in Japan und den USA Insolvenz angemeldet - nicht aber die Tochterfirma in Europa. (dpa)

26. März

illy ruft 250-Gramm-Dosen Kaffee zurück

Die Kaffee-Firma illycaffè ruft 250 g Dosen illy Kaffee "Ganze Bohnen" zurück. Es fehle das Entlüftungsventil am Boden der Dose, erklärte das Unternehmen. Dadurch besteht Verletzungsgefahr. Betroffen sind Dosen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen 10/2019 und 02/2020. Es könne sich infolge eines Fehlers im Herstellungsprozess beim Öffnen der Dose der Metalldeckel ruckartig lösen. Die von der Rückrufaktion betroffenen wenigen Dosen sind leicht zu erkennen, da am Boden das Entlüftungsventil fehlt. Dort könnte eine ungewöhnliche Verformung der Dose entstanden sein. (BK)

23. März

Lidl-Zulieferer ruft Haar- und Bartschneider "Silvercrest" zurück

Die Targa GmbH ruft einen bei Lidl verkauften Haar- und Bartschneider zurück. Davon sei ausschließlich der Artikel „Haar- und Bartschneider Vakuum SHBV 800 A1“ der Marke „Silvercrest“ mit der Artikelnummer 290952 betroffen, teilte das Unternehmen mit Stammsitz in Soest in Nordrhein-Westfalen auf seiner Webseite mit. „Aufgrund eines Fertigungsfehlers kann bei einzelnen Geräten mit der oben genannten Artikelnummer eine Brand- und Explosionsgefahr beim Ladevorgang bzw. bei der späteren Verwendung nicht ausgeschlossen werden“, hieß es weiter. Kunden sollten den betroffenen Artikel nicht weiter verwenden. Das Gerät sei bei Lidl Deutschland seit November 2017 verkauft worden. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde erstattet. (dpa)

21. März

Vorsicht, Metallstücke in Quark-Produkten von Milram, Penny, Rewe & anderen Marken

Wegen möglicher Metallstücke ruft die Deutsche Milchkontor GmbH (DKM) unterschiedliche Quark-Produkte von Milram und anderen Marken zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Metallstücke in den Produkten befinden, die scharfkantig sein könnten, teilte der Hersteller DKM mit Sitz in Bremen am Mittwochabend mit. Einzelne Produkte könnten verunreinigt sein, weil es einen Defekt an der Abfüllanlage gab, hieß es. Dieser sei mittlerweile behoben.

Betroffen vom Rückruf sind verschiedene Quark-Produkte der Marken Milram, Gut & Günstig, Gutes Land, Rewe Beste Wahl, Penny und Elite mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 17. März bis einschließlich 18. April 2018. Darunter sind 200- und 250-Gramm-Packungen mit Kräuterquark, Zazikiquark sowie Speisequark.

Kunden sollten die betreffenden Produkte in den Supermärkten zurückgeben. Das Geld werde mit und ohne Kassenbon erstattet.

Folgende Produkte mit Genusstauglichkeitskennzeichen DE-NI 010 sind genau betroffen:

• Elite Kräuterquark leicht / ohne Gentechnik 200g

• Gut&Günstig Kräuterquark leicht / ohne Gentechnik 200g

• Gut&Günstig Kräuterquark 40% / ohne Gentechnik 200g

• Gutes Land Kräuterquark 40% / ohne Gentechnik 200g

• Gutes Land Zazikiquark 45% / ohne Gentechnik 200g

• Leichter Genuss Kräuterquark leicht / ohne Gentechnik 200g

• Milram Speisequark mager 250g

• Milram Speisequark 20% 250g

• Milram Speisequark 40% 250g

• Penny Kräuterquark 40% 200g

• REWE Beste Wahl Kräuterquark leicht 2,4% / ohne Gentechnik 200g

• REWE Beste Wahl Kräuterquark 40% / ohne Gentechnik 200g (dpa/BLZ)

20. März

Warnung an Allergiker: Aldi ruft "Süße Knödel" wegen Cashew zurück

Der Discounter Aldi Süd hat verschiedene Knödel-Packungen zurückgerufen. Die Produkte der österreichischen Firma Condeli GmbH könnten Spuren von Cashew-Nüssen haben, was auf der Verpackung aber nicht angegeben worden sei, hieß es in einer Aldi-Mitteilung auf dem Internetportal „lebensmittelwarnung.de“. Dadurch wiederum könnten Verbraucher allergische Reaktionen bekommen. Es geht um das Produkt „Süße Knödel“ mit den Sorten Erdbeere, Marille oder Nougat. Packungen hierzu wurden seit Anfang Januar als Aktionsartikel in den Aldi-Süd-Filialen verkauft. Wer die Knödel zurückbringt, bekommt den Kaufpreis erstattet.

Betroffen sind die Produkte „Süße Knödel“ mit den Sorten:

„Erdbeer-Fruchtknödel“ (MHD 12.12.2018)

„Marillen- Fruchtknödel“ (MHD 4.12.2018)

„Nougat- Knödel“ (MHD 27.11.2018) (dpa)

16. März

Intersnack ruft "Chipsfrisch ungarisch" zurück - denn es ist "Sour Cream" drin

Der Hersteller Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG ruft das Produkt „Chipsfrisch ungarisch“ zurück. In die Kartoffelchips-Tüten „Chipsfrisch ungarisch 175g“ mit der Chargennummer LGQ07 E 25.06.2018 wurde irrtümlicherweise die Geschmacksrichtung „Sour Cream“ abgefüllt, in der ein Gewürz das Allergen Milch enthält, wie der Hersteller am Freitag mitteilte. Dieses Allergen sei nicht auf der Verpackung deklariert. 

Das Unternehmen versicherte, dass die Qualität der Ware einwandfrei sei. Allerdings wolle sie Personen mit Milcheiweißallergie vor dem Verzehr der falsch abgepackten Chips schützen. Das gekaufte Produkt könne per Post ohne Bon an den Hersteller zurückgeschickt werden. Die Kunden erhalten dann ein neues Produkt. (dpa)

15. März

Vorsicht, mögliche Glasstücke in Rewe-Risotto 

Wegen möglicher Glasstückchen im Reis werden zwei Risotto-Produkte der Rewe-Eigenmarke „Feine Welt“ zurückgerufen. Betroffen seien die Sorten „Rewe Feine Welt Risotto mit Safran“ (280 g) und „Rewe Feine Welt Risotto mit Steinpilzen“ (280 g), teilte der Hersteller der Rewe-Eigenmarke, die Manolo's Food GmbH aus Salzburg, mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Reis kleine transparente Glasstückchen befänden.

Betroffen seien die Chargennummern L 247 E 40502 (Risotto mit Safran) und L 261 E 40501 (Risotto mit Steinpilzen) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2019. Verkauft wurde das Produkt in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und im Saarland. Verbraucher könnten die Ware in die Läden zurückbringen und bekämen den Kaufpreis auch ohne Kassenbon erstattet, teilte ein Rewe-Sprecher am Donnerstag mit. (dpa)

Achtung Lidl-Kunden, Salmonellen-Gefahr bei Amaranth

Wegen möglicher Salmonellen ruft der Discounter Lidl Amaranth zurück. Es handelt sich um das Produkt „Golden Sun Bio Organic Amaranth, 500 g“ des österreichischen Herstellers Estyria Naturprodukte GmbH, wie eine Lidl-Sprecherin am Donnerstag in Neckarsulm in Baden-Württemberg mitteilte. Bei einer Eigenuntersuchung wurden in einer Probe Salmonellen festgestellt. Es sei in Deutschland verkauft worden. Das Produkt könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde erstattet. Amaranth ist ein Pseudogetreide und glutenfrei. Die Pflanze gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und kommt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika. (dpa)