Der Bahnhofsvorplatz ist menschenleer. Für kurze Zeit hatte der Zug aus Osnabrück den Ort belebt, nun aber sind die Ankommenden wieder verschwunden. Zurück bleiben Stille und das einsame Taxi, das niemand wollte. Wer auf der Suche nach den Koordinaten der Schallplatten-Renaissance in Diepholz ankommt, fühlt sich seinem Ziel nie ferner. Dennoch sind es vom Bahnhof nur ein paar Gehminuten bis zu einem weiß verputzten Würfelbau, in dem monatlich 30 Tonnen Granulat aus Polyvinylchlorid zu Punk, Jazz, Klassik und Pop gepresst werden. Holger Neumann, ein großer schlanker Mann, der Mucke sagt, wenn er Musik meint, ist dort Chef in dritter Generation.

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