Schwedt/Oder - Die Bürgermeisterin der Stadt Schwedt/Oder, Annekathrin Hoppe (SPD), setzt sich für eine Ausnahme des Standorts bei einem Öl-Embargo gegen Russland ein. Sie fordert, dass in der Schwedter Raffinerie PCK erst mal weiter russisches Öl aus der Druschba-Pipeline verarbeitet wird. „Wenn der Bundesregierung etwas an der Region und der sicheren Versorgung liegt, wäre 2030 eine sinnvolle Zielmarke“, sagte Hoppe dem „Handelsblatt“ (Montag/online). Sie warnte davor, dass die Raffinerie wie von der Bundesregierung geplant mit Öl über Rostock versorgt würde und dann nur auf 60 Prozent der bisherigen Leistung käme. „Das kann nicht funktionieren. Es käme unweigerlich zum Stillstand“, sagte sie.