Ein Frachtschiff nahe dem Hafen von Piräus
Foto: dpa/AP/Petros Giannakouris

Die globale Lieferkette muss wegen der Corona-Krise mit erheblichen Unterbrechungen rechnen. Das Hauptproblem liegt aktuell in der Container-Schifffahrt. Bis zu 400.000 Besatzungsmitglieder sitzen wegen der Corona-Pandemie entweder auf ihren Schiffen fest oder können aufgrund von Reisebeschränkungen nicht zu ihren Einsätzen reisen, berichtet die Financial Times. Die Crews müssten spätestens zum 16. Juni ausgetauscht werden. Dann läuft die Verlängerung der Arbeitsverträge aus, die aufgrund eines Übereinkommens zwischen Gewerkschaften und Reedern wegen Corona als Notfall-Lösung laufen. Der Generalsekretär der Internationalen Transportarbeiter-Gewerkschaft Steve Cotton sagte laut FT, die Gewerkschaft werde die Vereinbarung nicht verlängern: „Wir werden Seeleuten nicht sagen, dass sie an Bord bleiben müssen. Wenn sie die Schiffe verlassen wollen, werden wir ihnen dabei helfen.“

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