Der Kaffee vom Kiosk muss nicht sein - zumindest dann nicht, wenn man Geld sparen will.
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BerlinHaben Sie schon in der Mitte des Monats Flaute im Portemonnaie und Ebbe auf dem Konto? Oder wollen Sie für den nächsten Urlaub einfach ein paar Euro zur Seite legen? Egal warum, das Ziel zu sparen hat fast jeder. Und das kann man im Alltag eigentlich recht leicht nebenbei erledigen. Zum Beispiel beim Lebensmittel-Kauf. Hier kommen sieben Tipps, die preiswert, gesund und lecker sind.

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Vorbereiten für Unterwegs

Schon auf dem Weg zur Arbeit geht es los: Muss der Kaffee vom Kiosk (ca. 2 Euro) wirklich sein? Ist die zu Hause vorbereitete Stulle nicht im Zweifel leckerer – und mit Sicherheit auch gesünder – als das belegte Brötchen vom Bäcker (ca. 3 Euro)? Dazu kommt dann oft noch das Essen in der Kantine (mindestens 5 Euro) und schnell sind rund 10 Euro pro Person am Tag für Lebensmittel weg. Abendbrot noch nicht eingeschlossen. Wie wäre es mit folgendem Rechenbeispiel: Filterkaffee im Thermobecher (ca. 20 Cent) - am besten Mehrweg -, zwei Scheiben Brot mit Käse (ca. 50 bis 70 Cent) und ein leckerer Wrap für die Mittagspause (ca. 2 Euro). Das würde bei einer 5-Tage-Arbeiswoche schon 35 Euro sparen. So kommen monatlich schnell 100 Euro Ersparnis zusammen.

Kochen statt Fastfood

Der Pizza-Lieferdienst ist bequem – und geht richtig ins Geld. Klar, macht selber kochen einigen Aufwand, wer jedoch aufs Geld achten will, sollte das unbedingt tun. Schon für wenige Euro kann man sich gesund und lecker ernähren. Die Pizza bis zur Haustür kostet selten weniger als acht bis zehn Euro – für eine Person und ohne Trinkgeld. Und auch wer keine Lust hat, lange in der Küche zu stehen, sollte jetzt kurz innehalten: Wie wäre es mal wieder mit Kartoffeln und Quark oder Nudeln mit einer schnellen Soße aus passierten Tomaten und etwas Gewürzen?

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Wasser trinken

Es ist nicht nur besonders gesund, sondern auch besonders günstig: Wasser. Wer bei den Getränken auf Softdrinks, Säfte und Alkohol verzichtet, tut sich und seinen Geldbeutel etwas Gutes. Rund 2 Liter – empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation – sollte ein gesunder Erwachsener täglich trinken. Nimmt man das Wasser aus der Leitung, sind das gerade einmal 0,4 Cent. Mineralwasser aus dem Supermarkt kostet zwischen 19 und 50 Cent/Liter. Für 1 Euro bekommt man also rund 500 Liter Leitungswasser aber nur 2 bis 5 Flaschen Mineralwasser.

Kaufen Sie regionale Produkte

Vom Bauern aus Brandenburg bis zur Küche in Berlin legen Lebensmittel nur einen Katzensprung zurück. Klar, dass hierbei vergleichsweise niedrige Kosten für den Transport anfallen. Die Logik ist einfach: Wo weniger Kosten anfallen, kann ein Produkt preiswerter verkauft werden.

Greifen Sie auf saisonales Obst und Gemüse zurück

Im Winter hat Kohl in Deutschland Saison – er ist nicht nur günstig, sondern auch gesund. Kohl ist reich an Vitaminen und Calcium und kommt in der kalten Jahreszeit besonders frisch auf den Teller. In jeder Jahreszeit sind es andere Lebensmittel, die jeweils in Deutschland angebaut werden. Wer beim Obst- und Gemüsekauf darauf achtet, kann Geld sparen und nebenbei auch etwas für die Umwelt tun. Da saisonale Produkte keine langen Transportzeiten und aufwendige Kühlräume brauchen, entstehen weniger Kosten. Und die werden auf den Verbraucher umgelegt.

TK-Gemüse ist preiswert und vitaminreich

Beim Thema Tiefkühlkost scheiden sich die Geister. Die einen sprechen vom optimalen Nährstofferhalt, die anderen von Zellschädigungen, die durch das Gefrieren entstehen und so die Lebensmittel für den Körper nahezu wertlos machen. Fakt ist: Je schneller ein Lebensmittel eingefroren wird, umso besser ist seine Qualität. Viele Nährstoffe bleiben erhalten, und auch die Zellschädigung fällt gering aus. Hier ist Schockfrostung das Zauberwort. Das sehr schnelle, industrielle Tiefkühlen mit tiefen Minustemperaturen macht es möglich die Frische von Lebensmitteln bestmöglich zu erhalten. Denn die Produkte werden zum optimalen Zeitpunkt und in bestem Zustand eingefroren: direkt nach der Ernte. Ein weiterer Vorteil: TK-Gemüse lässt sich einwandfrei portionieren. Wer isst im Normalfall schon einen ganzen Blumenkohl? Und bevor man am Ende die Hälfte entsorgt, nimmt man doch besser gleich die eingefrorene Variante.

Einfrieren statt wegwerfen

Die richtige Menge abzuschätzen, ist gerade beim Kochen für die ganze Familie schwer. Natürlich will man nicht, dass am Ende knurrende Bäuche am Tisch zurück bleiben. Also kocht man lieber zu viel als zu wenig. Und dann? Ab in den Tiefkühler und bei der nächsten Gelegenheit auftauen. Das eignet sich übrigens auch für alle möglichen Gerichte, bei denen sich das Kochen kleiner Portionen nicht lohnt. Wichtig zu wissen: Fleisch hält sich zwei bis zwölf, Gemüse sechs bis zwölf Monate. Fisch, Brot und Backwaren dürfen nur für zwei bis vier Monate ins Gefrierfach.