Berlin - Schöneberg, Kurfürstenstraße, Ecke Bayreuther. In den Untergeschossen der Bürogebäude reihen sich Restaurants, Waschsalons und Apotheken aneinander. Gegenüber gibt es einen Baumarkt. Analoger könnte die Welt nicht sein. Bei der Firma Signavio indes, die mit ihren Büros drei der oberen Etagen des Eckhauses belegt, geht es ausschließlich um Daten und Programme. Das Start-up entwickelt Software, mit der Unternehmen ihre Arbeitsabläufe analysieren, verbessern oder umgestalten können.

Signavio war bislang damit ziemlich erfolgreich, gilt schon lange als Schwergewicht in der deutschen Digitalbranche. Nun wurde es von dem deutschen IT-Konzern SAP übernommen. Die drittgrößte Software-Schmiede der Welt und mit 130 Milliarden Euro teuerste Position in der Liste der Dax-Unternehmen kauft ein kleines Start-up aus Berlin. Angeblicher Kaufpreis: fast eine Milliarde Euro.

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