Berlin - Der Markt ist riesig: Etwa 19 Millionen Eigenheime gibt es in Deutschland, jährlich kommen wenigstens 100.000 dazu, und jedes hat ein Dach, auf das es Mario Kohle abgesehen hat. Denn das von ihm gegründete Berliner Start-up Enpal installiert Solaranlagen und verleiht sie an die Hausbesitzer. Auf diesem Wege will Kohle nach eigenen Worten der größte Energieproduzent Europas werden. Ökostrom aus dem Schwarm-Kraftwerk. Investoren glauben daran.

Nachdem das 2017 gegründete Unternehmen bei Geldgebern zunächst 120 Millionen Euro eingesammelt hatte und später ein nicht bezifferter Millionenbetrag auch von den Zalando-Gründern hinzukam, flossen nun weitere 100 Millionen Euro in das Start-up. Hauptinvestor ist abermals der Wagniskapitalgeber Holtzbrinck Ventures und überaus hoffnungsvoll. „Enpal ist auf dem besten Weg, die Zukunft der Energiebranche für immer zu verändern“, sagt Christian Saller von HV Capital. Auch Peter Rive, Cousin von Elon Musk und Mitgründer des Solaranlagenanbieters SolarCity, sowie Hellofresh-Co-Chef Thomas Griesel und der frühere Auto1-Vorstand Christopher Muhr haben sich beteiligt.

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