Containerbrückenkränen im Hamburger Hafen. Die Corona-Krise bremst den Handel aus. 
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Der deutsche Export ist zu Beginn der Corona-Krise eingebrochen. Die Unternehmen führten laut dpa im März Waren im Wert von 108,9 Milliarden Euro aus. Das waren 7,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und 11,8 Prozent weniger als im Februar 2020, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Gegenüber dem Vormonat war es der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im August 1990. Die Importe summierten sich nach Angaben der Statistiker auf 91,6 Milliarden Euro, 5,1 Prozent weniger als im Vormonat.

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Quelle: Statistisches Bundesamt, dpa

Der Einbruch im März hinterließ deutliche Spuren im ersten Quartal. Die Ausfuhren sanken gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf 324,9 Milliarden Euro. Die Einfuhren verringerten sich um 2,9 Prozent auf 273,1 Milliarden Euro.

Vor der Eskalation der Krise in Europa hatten die Unternehmen im Februar noch etwas mehr Waren „Made in Germany“ ausgeführt als im Vorjahreszeitraum. Erste Effekte hatten sich aber bereits im Handel mit der im Februar besonders von dem neuartigen Virus betroffenen Volksrepublik China gezeigt. Die Welthandelsorganisation (WTO) rechnete zuletzt mit einem Absturz des Welthandels infolge der Corona-Krise von 13 bis 32 Prozent.