Berlin - Simon Schäfer steht in einer leeren Büroetage und es klingt, als könnte er es immer noch nicht fassen: „Unvermietet jahrelang, und das in Mitte“ sagt er. „Stand komplett leer,“ wiederholt er – fast so, als würde er von einer Heiligenerscheinung sprechen. Für Schäfer ist diese unvermietete Büroetage tatsächlich so eine Art Wunder. Was andere für eine schwer vermietbare Büroimmobilie halten, ist für Schäfer etwas ganz anderes: Platz für Start-ups – und der wird in Berlin derzeit so stark gebraucht wie noch nie.

Schäfer will aus dem Bürogebäude einen sechsstöckigen Start-up-Campus formen. Auf 7000 Quadratmetern sollen in der Chausseestraße 19 künftig Start-up-Büros, Coworking-Plätze und Apartments entstehen. Es soll Raum zum Netzwerken geben, unten ein Café. Ein Sonnenhof versorgt die oberen Stockwerke mit natürlichem Licht. Bis 2017 soll auf dem Gelände noch ein Neubau untergebracht werden, so dass auf der Fläche von 13.000 Quadratmetern Start-ups ihr Geschäft hochziehen können. Der Name des Campus: Silicon Allee, die Gründer des gleichnamigen Szene-Netzwerks werden sich um den Coworking-Bereich kümmern.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.