Berlin - Heckantrieb mit Sieben-Kilowatt-Motor im Hinterrad, die mobilen Akkus für einen tiefen Schwerpunkt unter dem Trittbrett platziert und ein Look fernab vom  Vespa-Style. Für die Macher des Naon Zero-One ist ihr Stromscooter der Sportwagen unter den Elektrorollern. Ein Zweirad, das dem modernen Großstädter eine ökologisch korrekte und zudem spaßbringende Alternative zum Privat-SUV im urbanen Einsatz bieten soll. „Wenn schon kein Auto, dann wenigstens ein richtig toller Roller“, sagt Thorsten Schrader.

Der 34-Jährige verantwortet bei der jungen Firma Naon die technische Entwicklung des Rollers. Naon ist ein Berliner Unternehmen. Zumindest gibt es zur Firma eine Schöneberger Adresse, hinter der vorerst allerdings nur ein Briefkasten steckt. Tatsächlich ist das fünfköpfige Gründerteam von Naon im ganzen Land und darüber hinaus verteilt. Denn noch geht jeder von ihnen einem Teil- oder Vollzeitjob bei Audi, Porsche oder VW nach. Aber der Ausstieg ist bereits geplant. Fünf Mittdreißiger, die kurz davor sind, ihre Jobs in der Automobilindustrie aufzugeben, um die Verkehrswende auf eigene Faust zu probieren.

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