Angesichts des Start-up-Booms und des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Hauptstadt hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) vor übergroßem Optimismus gewarnt. Ob Berlin goldene Jahrzehnte bevorstünden, wie das Forschungsinstitut DIW prognostiziert, müsse sich noch herausstellen. „Das erinnert mich ein bisschen an die Situation nach der Wende, als die große Wirtschaftseuphorie ausbrach“, sagte Müller am Freitag auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Deutscher Start-ups in den Räumlichkeiten der Investitionsbank Berlin (IBB).

Gekommen ist es bekanntlich anders. Entgegen den Erwartungen verlegte kein großer Dax-Konzern seine Zentrale in die Hauptstadt. Im Gegenteil: Die ohnehin rar gesäte Großindustrie wanderte aus Berlin weiter ab. Die Zahl der Arbeitslosen stieg dramatisch und der wirtschaftliche Aufschwung ließ auf sich warten.

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