Wer bei der Geldanlage auf Nummer sicher gehen will, hat es derzeit nicht leicht. Auf dem guten alten Sparbuch werden Einlagen derzeit im Schnitt gerade einmal mit 0,3 Prozent verzinst. Etwas mehr gibt es in der Regel für Tagesgeldkonten: Hier zahlen viele Banken immerhin rund ein Prozent Zinsen pro Jahr. Weil auch die Inflation aktuell bei rund einem Prozent liegt, erleiden Anleger auf Tagesgeldkonto real meist kaum einen Verlust – zumindest vor Steuern. Denn auf die Mini-Zinsen fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer an, wenn man den Freibetrag überschreitet. Es gebe allerdings auch Banken, die für Tagesgeld gar keine Zinsen zahlten, berichte die Welt am Sonntag unter Berufung auf eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox.

Tagesgeldkonten sind allenfalls für den Notgroschen oder zum übergangsweisen Parken auch von größeren Summen zu empfehlen, wenn man unbedingt jederzeit flexibel darauf zurückgreifen können möchte. Wer sein Geld wenigstens für einen Monat festlegen kann, sollte sich deshalb nach den etwas höher verzinsten Festgeldern umschauen. Sonst nämlich verschenken die Anleger Geld. Doch obwohl das Tagesgeldkonto nur für eine kurze Anlagedauer geeignet ist, ist es sinnvoll, sich auf der Suche nach dem passenden Anbieter Mühe zu geben. Denn es kommt nicht auf den Zins allein an, sondern auch auf Service und Sicherheit. Die Stiftung Warentest hat diesbezüglich für die August-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest 22 Online-Banken einem Praxistest unterzogen.

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