Berlin - Es ist nicht lange her, da schien die Gorillas-Welt noch in Ordnung. Erst im März sammelte das aufstrebende Lieferdienst-Start-up in einer Finanzierungsrunde weitere 245 Millionen Euro ein. Das Berliner Unternehmen – zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 gegründet – kommt bereits auf eine Bewertung von mehr als eine Milliarde Dollar. Damit zählt es in der Start-up-Welt als sogenanntes Einhorn. Innerhalb eines Jahres hat Gorillas den Sprung geschafft. Eine unglaubliche Wachstumsgeschichte.

Doch das Image des Erfolgsunternehmens hat erste Risse bekommen. Und dafür sorgen nicht etwa die Politik mit neuen Vorgaben zur Regulierung oder die Konkurrenz. Nein, es sind die eigenen Beschäftigten, die den Aufstand proben. Nach der fristlosen Entlassung eines Gorillas-Fahrers ist der Streit eskaliert. Die Beschäftigten werfen dem Unternehmen Willkür, Ausbeutung und Missachtung von Arbeitnehmerrechten vor. Der Streit schwelt schon länger, doch der Rauswurf – offiziell wegen einer Verspätung von etwa 40 Minuten – brachte das Fass zum Überlaufen.

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