Nach dem Auftakt einer Warnstreikwelle zu Wochenbeginn will die Gewerkschaft Verdi die Ausstände im öffentlichen Dienst am heutigen Dienstag ausweiten. In Baden-Württemberg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern seien Zehntausende Beschäftigte zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen, teilte die Gewerkschaft in Berlin mit. In der Pfalz soll unter anderem ein Bundeswehr-Standort bestreikt werden. Im Laufe der Woche sollen die Ausstände noch mehr Bundesländer erfassen.
Ver.di will der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt Nachdruck verleihen. Die Arbeitgeber hatten die Forderung ohne Angebot abgelehnt. Die nächste Verhandlung ist für den 12. und 13. März geplant.

Rund 4000 Beschäftigte haben nach Angaben von Verdi am Montag im Raum Frankfurt die Arbeit niedergelegt, um 6,5 Prozent mehr Lohn für den öffentlichen Dienst zu fordern. Mit dabei unter anderen: Angestellte der Stadtverwaltung, Erzieherinnen, Pflegekräfte des städtischen Krankenhauses in Frankfurt-Höchst und Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts. Der öffentliche Personennahverkehr wurde erheblich beeinträchtigt, denn die Straßen- und U-Bahnen blieben im Depot. Einige Buslinien und alle S-Bahnen verkehrten hingegen nach Plan.

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