Das Wort „Reform“ im Zusammenhang mit der Rentenversicherung hat in Deutschland einen ambivalenten Klang. Mehrfach griff die Politik seit der Jahrtausendwende in das System ein – und meist wurden wegen der Alterung der Bevölkerung die Leistungen gekürzt. Solche Härten wären gar nicht nötig gewesen, suggeriert nun eine Studie der DGB-nahen Hans-Böckler-Stiftung und verweist auf Österreich. Dort scheiterten ähnliche Reformversuche in den vergangenen 15 Jahren. Ein Vergleich der Systeme zeige, „dass es auch in Deutschland keine Notwendigkeiten gab, die gesetzliche Rente zu schwächen und die kapitalgedeckte Riester-Rente einzuführen“, schreiben die Autoren.

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