Normalerweise herrscht hier dichter Berufsverkehr. 
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Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

München -  Das Münchner Ifo-Institut hat eine Studie vorgelegt, die die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen in der Coronavirus-Pandemie ermittelt. Die Autoren schätzen die volkswirtschaftlichen Kosten der wegen der Corona-Epidemie erfolgenden partiellen Stilllegung der Wirtschaft anhand von Szenarien-Rechnungen. Sie kommen zu einem düsteren Ausblick für die Wirtschaft. Abhängig von der Dauer der vollständigen Schließung des öffentlichen Lebens und der damit verbundenen Umsatzausfälle für die privaten Unternehmen ergeben sich horrende Zahlen. Bei einer Shutdown-Dauer von zwei Monaten erreichen die Kosten „zwischen 255 und 495 Milliarden Euro und reduzieren die Jahreswachstumsrate des BIP zwischen 7,2 und 11,2 Prozentpunkte“, so die Studie. Dauert die Schließung drei Monate, entstehen Kosten zwischen 354 bis 729 Milliarden Euro. Das wären 10,0 bis 20,6 Prozentpunkte Wachstumsverlust.

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