Es ist ein bisschen paradox: Obwohl für die breite Mehrheit der Bevölkerung Bargeld nach wie vor die beliebteste Zahlungsmethode ist, wird es in den nächsten Jahren weitgehend aus unserem Alltag verschwinden. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Zukunft des Geldes 2020“ des Institute of Electronic Business (IEB) an der Universität der Künste Berlin im Auftrag der Berliner Sparkasse, die der Berliner Zeitung exklusiv vorliegt. „Die Menschen werden künftig mit deutlich weniger Bargeld in der Tasche unterwegs sein“, gibt sich IEB-Direktor Thomas Schildhauer überzeugt. „Und das ist allein schon aus Sicherheitsaspekten ein großer Fortschritt.“

Grund für diese offenbar unaufhaltsame Entwicklung ist die fortschreitende Digitalisierung. Der Studie zufolge wird es in den nächsten Jahren zu einem rasanten Wachstum bei einer Reihe von bargeldlosen Bezahlmethoden kommen. Beispiele sind Online-Bezahlsysteme, virtuelle Währungen sowie das bargeldlose Bezahlen per Smartphone. Das alles gibt es schon heute, doch ihre Bedeutung wird der Studie zufolge enorm zunehmen.

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