Berlin - Ins Zentrum der deutschen Zuwanderungs- und Entwicklungshilfepolitik ist die „Bekämpfung von Fluchtursachen“ gerückt.  Im Masterplan Migration, den Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) vor fünf Wochen vorlegte, stehen „Maßnahmen in den Herkunfts- und Transitländern zur Verbesserung von Lebensbedingungen und zur Stabilisierung der Sicherheitslage vor Ort“ ganz oben auf der Agenda. „Hilfe vor Ort in den Herkunfts- und Transitländern“ sei der „humanste und wirksamste Weg, Fluchtursachen zu begegnen und Bleibe- und Zukunftsperspektiven für die Menschen zu schaffen“, heißt es weiter. Es müsse der deutschen Entwicklungshilfe darum gehen, „für die betroffenen Menschen Lebensperspektiven zu schaffen und Fluchtursachen zu mindern“.

Die reichen Länder sollen den armen helfen

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