Berlin - Smartphones, E-Mails, Power-Point – die Digitalisierung ist Segen und Fluch zugleich. Sie macht die Arbeit an vielen Stellen leichter, doch sie erhöht den Arbeitsdruck und sorgt durch die ständige Erreichbarkeit und die Informationsflut für Stress bei den Beschäftigten und zu Problemen im Familienleben. Das zeigt eine am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie zu den Folgen der Digitalisierung für die Gesundheit der Arbeitnehmer.

Studienleiter Stephan Böhm von der Universität St. Gallen sagte, die Digitalisierung der Arbeitswelt führe bei Beschäftigten zu Einschlafschwierigkeiten, Kopf- und Rückenschmerzen sowie emotionaler Erschöpfung („Burnout“). Bei den Befragten, die nach eigenen Angaben unter der Digitalisierung leiden, fühlen sich fast 40 Prozent durch die neuen Arbeitsanforderungen in ihrem Privat- und Familienleben beeinträchtigt. Bei denen, die die Digitalisierung nicht als Belastung empfinden, sind es dagegen nur 25 Prozent.

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