Berlin - Es sind nur drei Stunden pro Woche, aber die machen den Unterschied. Während Beschäftigte von Thales, die seit 2014 bei dem Technologiekonzern am Standort Berlin angestellt sind, 38 Stunden die Woche arbeiten müssen, beträgt die Wochenarbeitszeit von vielen anderen Beschäftigten, die schon länger dem Konzern angehören, nur 35 Stunden, um auf denselben Monatslohn zu kommen.

Die Situation ist so, seit der Konzern vor fünf Jahren von Tempelhof nach Mitte in die Schützenstraße gezogen ist. Und damit vom Westen der Stadt in den Osten, in ein anderes Tarifgebiet. Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall trennt die ehemalige Grenze das Tarifgebiet I (West-Berlin) vom Tarifgebiet II (Ost-Berlin und Brandenburg). Zwar unterscheiden sich viele Tarifverträge kaum noch, eine unterschiedlich hohe Wochenarbeitszeit ist aber vielfach gang und gäbe.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.