Das Kohlekraftwerk Mehrum im Landkreis Peine. (Symbolbild)
Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Chemnitz - Staubsaugerbeutel, Katzenstreu, Windeln oder Stoffreste - und ruckzuck ist die Mülltonne voll. Rund 13,1 Millionen Tonnen Haus- oder auch Restmüll haben die Deutschen laut Statistischem Bundesamt 2017 und 2016 pro Jahr produziert. Wenn die Bürger für die Abholung der schwarzen Tonne künftig tiefer in die Tasche greifen müssen, kann das auch am geplanten Ausstieg aus der Braunkohle liegen. Denn ein Teil der aus dem Hausmüll hergestellten sogenannten Ersatzbrennstoffe (EBS) wird dann nicht mehr in den Kohlekraftwerken zur Stromerzeugung mitverheizt. Experten sehen daher derzeit eine Verunsicherung auf dem Müllmarkt.

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