Berlin - Im Ausland gilt die Kartoffel als das Lebensmittel der Deutschen schlechthin. Statistisch verzehrt jeder Deutsche pro Jahr knapp 60 Kilogramm Kartoffeln, einschließlich Pommes, Klößen, Chips und anderen verarbeiteten Lebensmitteln. Auch für hiesige die Landwirtschaft hat die Kartoffel  einen hohen Stellenwert. Auf 245 000 Hektar heimischer Krume werden die Knollen angebaut, mit knapp zehn Millionen Tonnen liegt die Bundesrepublik auf Rang sechs der weltweit größten Kartoffelproduzenten, übertroffen nur von großen Ländern wie den USA, China oder Russland.

Für Kartoffeln aus biologischem Anbau gilt ähnliches: Mit einer Jahresproduktion von rund 150 000 Tonnen ist Deutschland Spitzenreiter in Europa. Und doch hinkt die heimische Erzeugung der wachsenden Binnennachfrage hinterher: Mehr als zwei Drittel aller biologischen Frühkartoffeln wurden 2012/2013 eingeführt, vornehmlich aus Ägypten und Israel. Der Importanteil aller Biokartoffeln liegt bei immerhin 15 Prozent.

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