Frank Roebers macht es einem nicht leicht, ihm den Vorstandsvorsitzenden abzunehmen. Er sitzt vor einem Laptop, auf dem unter dem Apple-Logo zwei gekreuzte Knochen leuchten. Roebers trägt keine Krawatte, nicht einmal ein Sakko, und er trägt auch keine teure Uhr. Der jungenhaft wirkende Mittvierziger zerstört gängige Klischees von den Riten und Statussymbolen der obersten Hierarchie-Ebene, um sie dann doch zu bedienen.

Roebers hat ein Jahresgehalt von mehr als einer Viertelmillion Euro und teilt sich sein Büro mit Kollegen. Er ist Major der Reserve, hat einen Pilotenschein und das Mitgliedsbuch der Piratenpartei. Frank Roebers führt ein 150-Mann-Unternehmen. Ein IT-Handels- und Dienstleistungshaus, in dem die Mitarbeiter ungewöhnlich viele Freiheiten haben. Roebers nennt seine Art der Unternehmensführung „radikale Selbstorganisation“.

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