Ein Ferienhaus für eine Familie in den Dünen. Mehr Corona-Sicherheit gibt es nicht an der Küste.
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BerlinSpätestens ab Pfingsten dürfen in Deutschland wieder Ferienwohnungen und Ferienhäuser vermittelt werden. Aber auch hier gilt: Die Corona-Vorsichtsmaßnahmen müssen eingehalten werden. Achten Sie schon bei der Buchung darauf, ob ihr Feriendomizil darauf vorbereitet ist. Hier kommen Tipps, damit der Urlaub in der gemieteten Wohnung oder im Ferienhaus nicht schief geht.

Insgesamt gibt es in deutschen Ferienhäusern und -wohnungen rund 600.000 Betten. Gerade an Nord- und Ostsee sind die meisten im Sommer schnell ausgebucht. Wer hier nicht fündig wird, hat aber oft in ländlichen Regionen noch eine Chance auf eine freie Unterkunft.

Aktuell liegt die Zahl der Buchungen für deutsche Ferienunterkünfte für den Sommer noch unter dem Vorjahresniveau, heißt es vom Deutschen Ferienhausverband (DFV). „Die Buchungen entwickeln sich aber sehr gut, Lücken, die durch Stornierungen entstehen, werden in den beliebten Hotspots schnell wieder geschlossen“, sagt DFV-Sprecherin Pamela Premm.

Ferienhaus-Urlauber geben 10 Milliarden Euro aus

Mehr als zehn Milliarden Euro geben Feriendomizil-Urlauber pro Jahr für ihre Art von Urlaub aus und unterstützen damit die regionale Wirtschaft: Denn auch die lokale Gastronomie und der örtliche Lebensmitteleinzelhandel profitieren, sie nehmen durch den Ferienhaus-Tourismus pro Jahr vier Milliarden Euro ein. Das ergab eine Analyse des Centrums für marktorientierte Tourismusforschung (CenTouris) der Universität Passau im Auftrag von Fewo-direkt.de.

Demnach geben deutsche Urlauber pro Jahr jeweils fünf Milliarden Euro für ihren Aufenthalt in Ferienhaus/Ferienwohnung und für alle weiteren Aktivitäten während ihrer Reise aus. Das bedeutet: Über ein Drittel der Ausgaben am Ferienort einschließlich Übernachtungskosten kann dem Ferienhausmarkt zugerechnet werden. Die Studie zeigt auch, dass Ferienhaus-Urlauber am Urlaubsort mehr Geld ausgeben als Hotel-Urlauber.

CenTouris wollte auch wissen, wie Ferienunterkünfte die Wahl des Ziels beeinflussen. Jeder Fünfte, so kam heraus, würde ein anderes Ziel wählen, wenn es am gewünschten Urlaubsort keine Ferienhäuser gibt. 64 Prozent der Ferienhausurlauber haben in den vergangenen zwei Jahren mindestens zweimal Urlaub im Ferienhaus gemacht, 90 Prozent wollen ihr letztes Ferienhaus wieder buchen.

Im Schnitt kostet eine Nacht im Ferienhaus 43 Euro pro Person

Zu den Kriterien, die Urlauber für ihre Entscheidung nennen, gehört das Preis-Leistungsverhältnis. Pro Nacht und Person geben Ferienhausurlauber im Schnitt 43 Euro im Sommer- und 48 Euro im Winter aus – im Hotel sind es 70 bzw. 67 Euro. Eine Familie mit zwei Kindern spart so für ein verlängertes Wochenende im Schnitt mehr als 250 Euro. Besonders Familien zieht es in Ferienwohnungen und -häuser (35 Prozent), während Paare eher Hotels wählen (50 Prozent).

Kai-Uwe Finger, Deutschland-Chef des Ferienhausanbieters Novasol hofft auf eine späte, aber erfolgreiche Saison: „Urlaub in einem Ferienhaus bietet exakt dieselben Bedingungen für ‚social distancing‘ wie die eigenen vier Wände zuhause. In der Corona-Krise sind Ferienhäuser die bestmögliche Urlaubsform. Die Politik sollte ihr Augenmerk auf diese sozial verträgliche, familienfreundliche, gesundheitlich sichere Möglichkeit richten und Ferienhäuser ebenso wie Ferienwohnungen frühzeitig für den Tourismus freigeben.“

Urlaub im Ferienhaus bietet exakt dieselben Bedingungen für 'social distancing' wie die eigenen vier Wände zuhause.

Kai-Uwe Finger, Novasol

„Anders als Hotels, Gastronomie und Einzelhandel benötigen Ferienhäuser keinerlei Hygieneplan oder organisatorische Voraussetzungen für die Wiedereröffnung – man verhält sich schlicht so wie zuhause auch“, so Finger. Die kurze Anreise innerhalb Deutschlands, am sichersten mit dem Auto, vermeidet Kontakte mit Infektionsrisiken ebenso wie Stress beim Weg in den Urlaub.

Der 10 Punkte-Plan für ein sicheres Feriendomizil

Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengestellt, die Sie beim Buchen einer Ferienwohnung im Jahr 2020 beachten sollten – egal ob Sie direkt beim Vermieter buchen, bei einem Ferienhausanbieter oder über ein Buchungsportal.

1. Wer ist der Anbieter?

Prüfen Sie, wer im Impressum als Anbieter, mit Vor- und Nachnamen bei Einzelunternehmen oder mit der richtigen Rechtsform bei Gesellschaften, genannt wird. Hat das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland, dann kann man bei auftretenden Zweifeln beim zuständigen Gewerbeamt am Sitz des Anbieters erfahren, ob ein Gewerbeschein für ein Gewerbe (Ferienhausvermittlung) vorliegt. Gibt es keine Anmeldung des deutschen Unternehmens, so sollte man vom Vertragsschluss unbedingt Abstand nehmen.

Prüfen Sie über das Internet (zum Beispiel Google Earth) unbedingt nach, ob es die Immobilie wirklich gibt, und heben Sie unbedingt die Anzeige oder die Detailbeschreibung auf. So haben Sie einen Nachweis, falls es doch zu Unstimmigkeiten kommen sollte.

Achten Sie bei der Buchung darauf, ob Haustiere im Haus erlaubt sind. 
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2. Wie seriös ist der Anbieter?

Anbieter, die seit Jahren auf dem Markt sind, können oftmals umfangreiche Bewertungen von Urlaubsgästen aufweisen. Prüfen Sie, ob die Seite über umfangreiche Bewertungen verfügt.

Wenn Sie sich bei einem deutschen Anbieter unsicher sind, suchen Sie nach Referenzen. Mitgliedschaften in Verbänden wie dem Verband Deutscher Ferienhausagenturen (VDFA), dem Deutschen Reiseverband (DRV) oder andere Prüfmechanismen wie Zertifizierungen (TÜV / Trusted Shops o.ä.) können meist auf den jeweiligen Internetseiten überprüft werden. Die im VDFA organisierten Agenturen verpflichten sich etwa dazu, jedes angebotene Ferienobjekt persönlich in Augenschein zu nehmen, bevor es dem Kunden angeboten wird. Den Fall, dass ein angebotenes Objekt überhaupt nicht existiert, kann es dann nicht geben. Sie können auch selbst bei den jeweiligen Verbänden anrufen und nach der Mitgliedschaft des Anbieters fragen.

3. Was muss im Vertrag stehen?

- Name und Anschrift von Mieter und Vermieter

- Beschreibung der Unterkunft

- Zeitraum der Vermietung

- Anzahl der Mietpersonen

- Mietsumme und Nebenkosten (samt Zahlungsform)

- Stornierungsbedingungen

- Haftung und Pflichten des Mieters

4. Gibt es ausreichend Corona-Hygiene-Informationen?

Auf der Website und in Einträgen in Buchungsportalen sollten besondere Schutz- und Hygienemerkmale der Ferienunterkunft hervorgehoben sein, z.B. kontaktloser Check-in, Bereitstellung einer Waschmaschine und Reinigungsutensilien in der Ferienunterkunft.

Einige Portale fordern die Verpflichtung der Gastgeber zur Einhaltung von Hygienestandards als Voraussetzung für eine Bewerbung und Vermittlung.

Der Gast muss vor der Anreise über die spezifischen Hygiene- und Verhaltensregeln im Ferienobjekt informiert werden. Sollten diese Regelungen zu einer Angebotseinschränkung (z.B. bei gemeinsamen Grill- oder Spielplätze, Pool) führen, muss darauf bereits vor der Buchung hingewiesen werden.

Der Gast muss vor Anreise darüber informiert werden, falls höhere Endreinigungskosten entstehen. Beim Gästeempfang sind grundsätzlich kontaktlose Prozesse zu bevorzugen. Dazu gehören z.B. die Vorauszahlung der Unterkunft, die Schlüsselübergabe mittels Briefkasten/Schlüsselsafe, das Ausfüllen des Meldescheins auf dem Zimmer, die Begrüßung und Information per Telefon.

Nicht nur an der Küste gibt es schöne Ferienhäuser - auch im Harz. Familien sind ungestört.
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Alternativ müssen am Empfang die Mindestabstände durch Schilder, Markierungen auf dem Boden, Barrieren (u.a. Plexiglasschutz) sichergestellt sein. Die Anmeldung erfolgt nur durch eine Person. Bei einer Bezahlung vor Ort sollte kontaktlos gezahlt werden. Wo dies nicht möglich ist, ist eine Übergabe von Geld und Belegen über eine Ablage vorzusehen.

Der Gast muss zusätzlich Informationen über Corona-spezifische wichtige Kontakte vor Ort (Ärzte, Apotheken, Gesundheitsamt, Taxi) erhalten. Beim Verstoß gegen die Hygiene- und Verhaltensregeln werden Gäste freundlich, aber bestimmt darauf hingewiesen, dass dies zum Schutz der Mitmenschen zwingend erforderlich ist. Bei einer wiederholten Missachtung ist dabei eine außerordentliche Kündigung möglich.

Wäschepakete werden zur Verfügung gestellt, wenn Handtücher, Bettwäsche, Geschirrhandtücher usw. vorab bei mindestens 60°C mit einem bleichmittelhaltigen Vollwaschmittel gewaschen werden. Dies soll für den Gast nachvollziehbar dokumentiert werden (z.B. Aushang eines Reinigungsplans, Notiz am Wäschepaket). Alternativ kann der Gast seine Bettwäsche selbst mitbringen. Der Gast sollte darüber informiert werden, benutzte Taschentücher, Masken und Handschuhe angemessen zu entsorgen, indem diese in einem verschlossenen Plastikbeutel in der Restmülltonne entsorgt werden.

Um die Reinigung zu erleichtern, können gewisse Gegenstände und Deko-Artikel aus der Unterkunft entfernt werden (z.B. Wolldecken, Tagesdecken, Sofakissen, die häufig angefasst werden).

Es dürfen nur Gemeinschaftsbereiche (z.B. Garten, Spielplatz, Grillplatz, gemeinsamer Aufenthaltsraum) geöffnet werden, in denen die geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln angewandt werden können. Diese Gemeinschaftsbereiche, vor allem Innenbereiche, sollen besonders häufig gereinigt werden. Zusätzlich ist die geltende Rechtsverordnung des Bundeslandes zu berücksichtigen. Das gilt vor allem für sensible Bereiche wie Pool, Sauna o.ä.

Die Daten der Gäste müssen auch für die Corona-Epidemie erfasst werden. In mehreren Länderverordnungen ist eine Registrierungspflicht der Gäste geregelt, die über das Ausfüllen des Meldescheins hinausgeht. Meist sollen aktuelle Kontaktdaten aller Gäste erfasst werden, um eine Kontaktnachverfolgung (Kontakt Tracing) im Falle einer Infektion zu erleichtern. Die Vorgaben bzgl. Umfang der Datenerfassung, Erfassungszeitpunkt, Löschfristen sind von Land zu Land unterschiedlich. Es gelten jeweils die Vorgaben der Länderverordnung.

5. Was muss man bei der endgültigen Buchung beachten?

Bei einer Buchung per E-Mail oder Internet sollten Sie in der Regel eine Bestätigung per E-Mail oder auf dem PC-Monitor erhalten, dass diese Buchung eingegangen ist (Vorschrift ist dies aber nicht). Die Buchungsbestätigung selbst erhalten Sie einige Zeit später schriftlich, entweder per Post, per E-Mail oder per Fax. Lesen Sie vor einer Buchung auf alle Fälle die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters genau durch. Diese Bedingungen müssen Ihnen vor der Buchung angezeigt/zugegangen sein, sonst werden sie nicht Vertragsbestandteil. Aus der Buchungsbestätigung muss eindeutig hervorgehen, mit wem der Vertrag abgeschlossen wurde, etwa durch Vermittlung einer deutschen Agentur des in Italien wohnhaften (namentlich bezeichneten) Vermieters. 

Ein schönes großes Ferienhaus muss auch gereinigt werden. Unterschätzen Sie hier die möglichen Nebenkosten nicht.
Foto: Novasol PR

6. Wie leistet man An- und Restzahlungen?

In der Regel sind Anzahlungen umgehend nach Erhalt der Buchungsbestätigung fällig.
Eine Anzahlungshöhe von 20 Prozent des Mietpreises ist üblich, im Ausland werden auch höhere Anzahlungen verlangt, die sich eventuell nach den Zahlungsbedingungen des jeweiligen Vermieters richten. Die Restzahlung ist meistens sechs bis vier Wochen vor Anreise fällig. Bei Kurzfristbuchungen ist der Betrag meist nach Erhalt der Buchungsbestätigung komplett fällig. Um nicht übereilt zu handeln und zu zahlen, ist es daher besser, auf lange Sicht zu buchen.

Wenn die Zahlung ins Ausland geht, prüfen Sie bitte genau, an wen Sie überweisen. Ein Vermieter aus Ibiza sollte auch sein Geld nach Ibiza überwiesen bekommen, eine Überweisung z. B. nach England (für den Vermieter aus Ibiza) sollten Sie zunächst hinterfragen und prüfen.

Generell gilt: Achten Sie bei jeglichen Zahlungen darauf, was oben in der Browserzeile steht. Wenn Sie von der Original-Seite weitergeleitet werden, wird Ihnen das vorher mitgeteilt. Achten Sie bei allen Zahlungen (Kreditkarte, Lastschrift etc.) auf die Verschlüsselung der Seite (SSL-Codierung – eventuell mit Zertifikat), damit Ihre Daten sicher übergeben werden.

7. Mit welchen Nebenkosten muss man rechnen?

Im Gegensatz zu einer Hotelbuchung, bei der im Preis meist alles enthalten ist (außer der Mini-Bar) fallen bei einem Ferienhaus neben dem Mietpreis in der Regel noch Nebenkosten an. Positionen der Nebenkostenabrechnung können beispielsweise Kosten für Strom und Heizung, Endreinigung, Kurtaxe oder Telefon sein.

Eigentlich noch kein Problem, doch da sie zum Teil nach dem konkreten Verbrauch berechnet werden und somit erst bei der Abreise ermittelt werden, können sie sich zu einem unangenehmen „Abschiedsgeschenk“ auswachsen. Gerade bei Ferienhäusern mit Pool oder Klimaanlage kann die zusätzliche Annehmlichkeit durchaus ins Geld gehen. Daher sollte man sich unbedingt vorab informieren, welche Kosten hier möglicherweise noch auf dich zukommen.

Eine Endreinigung ist bei gewerblichen Anbietern grundsätzlich im Preis zu inkludieren, ebenso alle von vornherein festgelegten Kosten für Bettwäsche oder Handtücher, sofern die Inanspruchnahme dieser Leistungen nicht ausdrücklich freigestellt ist.

8. Wie erkennt man Fake-Angebote?

Betrüger machen sich nicht viel Arbeit, wenn sie eine Internetseite mit Ferienhäusern erstellen. Einfache Hausseiten ohne Preise, Belegungskalender, Kontaktformulare oder Onlinebuchbarkeit sind nicht vertrauenswürdig. Wer mit 20 Jahren Erfahrung wirbt und nur 10 Häuser in unterschiedlichen Destinationen anbietet, klingt auch nicht unbedingt seriös.

Das angebotene Ferienhaus ist ein wahres Schnäppchen? Vorsicht: Geiz ist nicht immer geil, denn wer eine Finca auf Mallorca für sechs Personen mit Meerblick, Pool und Designerausstattung in der Hochsaison für 150 € / Tag (statt 400 € / Tag) angeboten bekommt, der sollte immer nach gleichwertigen Objekten schauen und z.B. bei renommierten Agenturen mit DRV- oder VDFA-Mitgliedschaft vergleichen. Zudem sollte darauf geachtet werden, ob sich Portale und/oder Agenturen zu einem freiwilligen Verhaltenskodex verpflichtet haben, der für den Verbraucher mehr Transparenz und Sicherheit schafft.

9. Welche Versicherung ist wichtig?

Das Rotweinglas ist heruntergefallen, man hat aus Versehen eine Lampe umgestoßen oder den Hausschlüssel am Strand verloren. Ärgerliche Missgeschicke, die leider schnell mal passieren. Und auch im Urlaub ist man davor nicht gefeit. Damit so ein Malheur sich nicht zu einem Alptraum entwickelt, sollte man unbedingt eine private Haftpflichtversicherung haben, die bei Mietsachschäden einspringt – und zwar auch bei Ferienobjekten und Schäden im Ausland.

Optimal ist es zudem, wenn bewegliches Mobiliar ebenfalls in der Police eingeschlossen ist, denn hier bestehen teilweise Einschränkungen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann entweder mit der eigenen Versicherung sprechen und gegen einen geringen Aufpreis den Aufenthalt im Ferienhaus integrieren lassen oder eine spezielle Zusatzversicherung abschließen.

Stornieren Sie immer schriftlich und verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung.

Iwona Husemann, Verbraucherzentrale NRW

10. Wie storniert man ein Feriendomizil?

„Wenn man jetzt buchen möchte, sollte man genau darauf achten, bis wann eine Reise stornierbar ist“, rät Iwona Husemann, Rechtsreferentin bei der Verbraucherzentrale NRW.

Bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern lohnt stets ein Blick auf die Stornierungsregeln in die AGB des Anbieters. „Manche haben die plakativ in den Buchungsbedingungen“, erklärt Husemann. Viele Unterkünfte seien nur bis 30 Tage vor Anreise kostenlos stornierbar. Bei einzelnen Anbietern lassen sich Aufenthalte noch bis 24 Stunden vor Abreise kostenlos stornieren. „Das kostet dann einen Aufpreis.“ Aber so bleiben Urlauber flexibel, falls Reisepläne sich ändern. Stornieren Sie stets schriftlich und verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung.

Übrigens: Eine Reiserücktrittsversicherung zahlt nicht für Stornogebühren, wenn sich ein Reisender allein aus Furcht vor Corona gegen den Urlaub entscheidet. Viele Versicherer schließen Pandemien-Folgen ohnehin als Versicherungsgrund aus. Hier lohnt ein genauer Blick in die AGB der Versicherung.

Traumhaus für den Sommer: ein Ferienhaus an der Dänischen Küste. Reisen nach Dänemark sind bald wieder möglich.
Foto: Novasol PR