Berlin - Als US-Präsident Barack Obama im Jahr 2009 unmittelbar nach dem Beginn seiner Amtszeit den Friedensnobelpreis erhielt, lautete die Begründung: Obama sei ein Hoffnungsträger für den Weltfrieden. Obama konnte zunächst auch überzeugen, allerdings in erster Linie durch seine Rhetorik: Er leitete zwar den Rückzug der US-Truppen aus dem Irak ein, breitete in einer Rede in Prag die Vision einer atomwaffenfreien Welt aus und begann einen Dialog mit Russland. Doch schon während seiner Amtszeit lösten sich alle Träume in Luft auf: Im Nahen Osten tobten neue Kriege, Nordkorea und Iran wurden als potenzielle neue Atommächte gesehen, die Gespräche mit Russland kamen ins Stocken. Mehr noch: Die USA mussten sich in neuen Konfliktregionen engagieren – mit der Ukraine und Syrien als den öffentlich am meisten beachteten. 

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