Die meisten Amerikaner blicken mit einer gewissen Sorge auf den Ausgang der Präsidentenwahl in der kommenden Woche. Eine normale, glatte Wahl erwartet kaum jemand. Auch für die Wochen nach der Wahl werden unruhige Zeiten erwartet. Von den Parteiführern des Senats bis zu den lokalen Wahlhelfern, von der Bundespolizei bis zum lokalen Streifenpolizisten – alle stellen sich auf einen Wahltag mit viel Stress, unübersichtliche Wahlergebnisse und eine lange Prozedur zum Auszählen der Stimmen ein.

Es wird alles für möglich gehalten: Die Szenarien reichen von Gewalt an den Wahllokalen bis zu einer verfrühten Siegesrede eines der Kandidaten, die es darauf anlegt, ein Ergebnis zu verkünden, bevor alle Stimmen ausgezählt sind. Für den Fall, dass es Streit um die Anzahl der Stimmen gibt, wäre auch eine weitere Variante denkbar: Die Bundesstaaten könnten im Streitfall per Dekret die Wahlmännerlisten bestimmen.

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