Berlin - Durchbruch im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn: Das Unternehmen und die Lokführergewerkschaft GDL haben sich nach zähem Ringen auf einen Tarifvertrag geeinigt. „Der gordische Knoten ist durchschlagen“, sagte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler am Donnerstag in Berlin. Beide Seiten verständigten sich demnach unter anderem auf eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent in diesem und 1,8 Prozent im kommenden Jahr. Außerdem erhalten die Beschäftigten, je nach Entgeltgruppe, im Dezember eine Corona-Prämie von 600, 400 oder 300 Euro. Am 1. März 2022 soll es einen weiteren Zuschlag in Höhe von einheitlich 400 Euro geben. Die bestehenden Betriebsrenten der Eisenbahner bleiben unverändert erhalten. Dieser Punkt war der Gewerkschaft besonders wichtig. Ab 2022 wird die betriebliche Altersvorsorge allerdings nur für Bestandsmitarbeiter fortgesetzt. GDL-Chef Claus Weselsky sprach von einem „guten Kompromiss“. Die Laufzeit des neu abgeschlossenen Tarifvertrags liegt bei 32 Monaten, sie gilt bis Ende Oktober 2023. 

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