Der VW-Tower in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.
Foto: Imago Images

Berlin - Der Volkswagen-Konzern muss in der Corona-Krise schwere Einbrüche verkraften. Im zweiten Quartal machten sich die geschlossenen Autohäuser in vielen Ländern und die stillgelegte Produktion so deutlich bemerkbar, dass der weltgrößte Autobauer wie erwartet einen Milliardenverlust einfuhr. Der Dividendenvorschlag für die Aktionäre wird wieder auf das Niveau vom letzten Jahr gekürzt, um die Kasse zu schonen. Die im Dax notierte Vorzugsaktie rauschte am Donnerstag deutlich ab.

„Das erste Halbjahr 2020 war durch die Covid-19-Pandemie eines der herausforderndsten in unserer Unternehmensgeschichte“, sagte Finanzvorstand Frank Witter in Wolfsburg. Volkswagen hatte die Produktion seit Mitte März über Wochen stillgelegt, weil in den Autohäusern sowieso keine Autos verkauft werden konnten. Abrufe bei den Zulieferern wurden auf Eis gelegt, damit die Lager nicht überquollen. Zehntausende Mitarbeiter wurden in Deutschland in Kurzarbeit geschickt, ähnliche Maßnahmen ergriff der Konzern mit seinen Tochtermarken in anderen Ländern.

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